Bauplätze, freies WLAN und vieles mehr auf den Weg gebracht

Oberbalbach. Ein Bürgerrundgang der CDU-Kandidaten zur Kommunalwahl für Ortschaftsrat, Gemeinderat und Kreistag wurde auch im Stadtteil Oberbalbach angeboten. Nach der Begrüßung durch den örtlichen Stadtrat Marco Hess nahm dieser auch in Vertretung für Ortsvorsteher Strube alle Kandidaten und Bürger mit auf einen kurzweiligen Rundgang durch Oberbalbach. An verschiedenen Stationen wurden dabei positive Entwicklungen, aber auch Aufgaben für die Zukunft besprochen.

Neben der hergerichteten Fläche mit Sitzgelegenheit beim „Bächtle“ wies Hess auch auf das neue Baugebiet „Herbstwiesen“ am Ortseingang hin, welches nun erschlossen wird. Dies sei ihm persönlich ein Herzensanliegen gewesen, für welches er sich gemeinsam mit dem Ortschaftsrat in den letzten Jahren stark eingesetzt habe. Bei einem kurzen Halt an der Feuerwehr wurden die Kandidaten von Abteilungskommandant Reiner Ott empfangen, der ein paar Informationen und Wünsche der örtlichen Wehr mit auf den Weg gab. Stadtrat Hess ging sodann auch auf die 2015 geschlossene Balbachschule nebenan ein, für die man nach einer Folgenutzung suche. „Aufgabe des neuen Ortschaftsrates wird es sein, hier voranzukommen“, so die Ortschaftsratskandidaten André Henning und Carolin Ernst.

Auf dem weiteren Weg Richtung Friedhof wurde noch der Zustand der St. Georgstraße angesprochen sowie am Friedhof die neue Aussegnungshalle. Wunsch aller war, dass auch eine barrierefreie Zugangsmöglichkeit gerade für Rollatorennutzer möglich wird.

Hartmut Schäffner fügte beim weiteren Rundgang an, dass die katholische Kirche auf mittelfristige Sicht sich vom Pfarrhaus verabschieden möchte. „Unser Wunsch ist aber, eine verträgliche Lösung zu finden und den Pfarrsaal zu behalten“, so Hess und Schäffner übereinstimmend.

Die Kandidaten konnten auch die sanierte Messelhäuser Straße begutachten, ebenso wie das verschönerte EnBW-Häuschen am Bürgerhaus. Dort wird nun seit dem vergangenen Jahr im Bürgerhaus auch kostenfreier WLAN-Zugang der Stadt angeboten. „Das ist bei der noch bescheidenen Mobilfunkversorgung in Oberbalbach ein Gewinn für uns“, so Kandidatin Daniela Lanig.

Zur Sprache kam auch beim Rundgang der neue Weg zum Grillplatz, der Parkplatz gegenüber dem Gasthaus Hirschen, das Kriegerdenkmal an der Kirche, die Renovierung der Kapelle am Rainholzweg oder verschiedene Wettbewerbe mit guten Platzierungen des Stadtteils. Auch die touristische Beschilderung der Stadt wurde 2017 in Oberbalbach realisiert. Positiv sei auch, dass in der vergangenen Amtszeit der 2. Bauabschnitt des Radweges nach Unterbalbach fertig gestellt wurde. Auch eine Tischtennisplatte und eine Boulebahn bereichern das Angebot in Oberbalbach. Für die Zukunft nannte Stadtrat Hess unter anderem die mittelfristige Sanierung der Ortsdurchfahrt, Sanierung von Feldwegen und der Mergentheimer Straße, die Nachnutzung des Schulgebäudes sowie die Sanierung des Spielplatzes an der Balbachtalstraße. „In Oberbalbach konnten wir in den letzten Jahren viel auf den Weg bringen – auch manche „Kleinigkeit“. Gemeinsam mit Ortschaftsrat und Stadtverwaltung haben wir auch für die Zukunft noch einige Projekte für Oberbalbach auf unserer Wunschliste“, so Kandidat Martin Moll. „Wir sind als CDU in allen Stadtteilen als einzige politische Kraft regelmäßig – auch in der Wahlperiode – vor Ort. Unser Anspruch und Ziel ist es, frühzeitig die örtlichen Themen aufzugreifen und in die politische Agenda einfließen so lassen“, so der Tenor der Kandidaten am Ende des Bürgerrundgangs. cdu

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16 Mai @ 19:00 21:00

Sprechen Sie mit den Kandidaten der CDU zur Kommunalwahl bei einem Rundgang durch Oberbalbach. Gemeinsam mit Ihnen können Sie kommunalpolitische Themen vor Ort diskutieren und auf Ihre Ideen und Anliegen aufmerksam machen.

CDU Lauda-Königshofen

https://cdu-lauda-kgh.de

Bushaltehäuschen Oberbalbach

Lauda-Königshofen, 97922 Deutschland

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OBERBALBACH.Mit Landeskultusministerin Dr. Susanne Eisenmann war eine äußerst renommierte Besucherin und Referentin in Oberbalbach zu Gast.

In der gut besuchten Turn- und Festhalle sprach die Baden-Württembergische Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, Dr. Susanne Eisenmann, am frühen Mittwochabend auf Einladung des Oberbalbacher Ortsvorstehers Christian-Andreas Strube über das Thema „Mit Qualität, Leistung und Verlässlichkeit für gute Bildung“ (siehe gesonderter Bericht).

Vor dem Auftakt trug sich Eisenmann in das goldene Buch der Stadt Lauda-Königshofen und in das Gästebuch der Ortschaft Oberbalbach ein. Im Anschluss an ihren Vortrag stand die Kultusministerin in einer von Marco Hess, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion, moderierten Frage- und Diskussionsrunde zur Verfügung.

„Unsere Schulen sind immer wieder im Fokus der Presse – ob es die Pisa-Studien sind oder die noch nicht komplette Ausstattung unserer Schulen mit Computern“, betonte Oberbalbachs Ortsvorsteher Christian-Andreas Strube. Baden-Württemberg könne jedoch besonders stolz auf seine Erfolge blicken. Dies sei Verdienst aller Lehrer, jedoch auch der Kultusministerin. „Sie tragen nicht nur für unsere Schulen Verantwortung, sondern ebenso für weitere Belange unserer Jugend und des Sports“, hob er hervor.

Die große Anzahl an Besuchern und Ehrengästen zeige die Dialogbereitschaft mit der Ministerin, betonte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Dr. Wolfgang Reinhart, der zuvor mit einer Gedenkminute an den jüngst verstorbenen Karl-Heinz Hilpert, erinnerte.

Im Ländlichen Raum sei eine größere Beständigkeit als in der Stadt gegeben. Auch deshalb sei beispielsweise der Main-Tauber-Kreis im Ranking lebenswerter Regionen weit vorne zu finden.

„Aufgrund rasanter gesellschaftlicher Veränderungen sowie weitreichender Reformen haben die Schulen und die gesamte Bildungslandschaft Baden-Württembergs in den vergangenen Jahren neue Herausforderungen und bewegende Zeiten erlebt“, betonte Reinhart in einer Themeneinführung. „Wir haben in der Bildungspolitik mittlerweile eine Kurswende vollzogen, brauchen jedoch einen langen Atem“, betonte er.

Momentan werde etwa jeder fünfte Euro des Landesetats für Schule und Bildung ausgegeben. „Kommunen und Landkreise müssen als Schulträger Hand in Hand gehen“, appellierte Reinhart. „Kein Anschluss ohne Abschluss“ sei eine der Kampagnen, die Eisenmann gestartet habe.

„Wenn es um das Schulwesen ging, hat man sich nie etwas geschenkt“, erinnerte sich Lauda-Königshofens Bürgermeister Thomas Maertens. In Baden-Württemberg habe lange Schulfrieden geherrscht, der mit den Auseinandersetzungen um die Einführung der Gemeinschaftsschulen unterbrochen worden sei. In diesem Zusammenhang sprach der Bürgermeister der Landeregierung ein Lob aus, dass diesbezüglich wieder etwas Ruhe für die Kommunen als Schulträger und für die Bildungseinrichtungen eingekehrt sei. „Wir brauchen jedoch weiterhin die Unterstützung des Landes“, betonte er. Als besonders dringliches Exempel nannte Maertens den Beistand für die neue Fächerkombination IMP (Informatik, Mathematik und Physik).

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Christin Leber (Gesang) und Julius Leber (Gitarre).

Der Erlös aus freiwilligen Spenden kommt der Bürgerstiftung Lauda-Königshofen zu Gute, deren Vorstand Christian-Andreas Strube seit diesem Jahr angehört. pdw
© Fränkische Nachrichten, Freitag, 10.05.2019

https://www.fnweb.de/fraenkische-nachrichten_artikel,-lauda-koenigshofen-langer-atem-fuer-kurswende-_arid,1450018.html

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