12 Mai @ 19:00 21:00

Sprechen Sie mit den Kandidaten der CDU zur Kommunalwahl bei einem Rundgang durch Gerlachsheim. Gemeinsam mit Ihnen können Sie kommunalpolitische Themen vor Ort diskutieren und auf Ihre Ideen und Anliegen aufmerksam machen.

CDU Lauda-Königshofen

https://cdu-lauda-kgh.de

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11 Mai @ 9:30 12:00

Treffen Sie die Kandidaten der CDU zur Kommunalwahl an unserem Wahlkampfstand. Gemeinsam mit Ihnen können Sie kommunalpolitische Themen vor Ort diskutieren und auf Ihre Ideen und Anliegen aufmerksam machen.

Grünbach-Center Gerlachsheim

Lauda-Königshofen, 97922 Deutschland

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Welchen Standpunkt vertreten die Gemeinderatswahllisten zu wichtigen Themen in der Stadt? Die FN fragten bei allen drei Fraktionen nach.

LAUDA-KÖNIGSHOFEN. Noch knapp drei Wochen, dann stehen in Baden-Württemberg die Kommunalwahlen an. In Lauda-Königshofen werden sich am Sonntag, 26. Mai, drei Listen zur Wahl stellen. Sie sind identisch mit den Fraktionen, die bereits jetzt im Gemeinderat vertreten sind: CDU, Freie Bürgerliste und SPD/Freie Bürger. Sie haben in der vergangenen Legislaturperiode viele Beschlüsse gefällt, mussten aber auch schon in der Zukunft anstehende Entscheidungen vorbereiten. Die Fränkischen Nachrichten befragten deshalb alle drei Listen zu drei wichtigen Themenbereichen. In den nächsten Tagen werden wir in loser Folge die Antworten veröffentlichen. Start ist heute mit der CDU.

Durch die geplante Ansiedlung der Bodenaufbereitungsanlage in Gerlachsheim hat die Kommunalpolitik im letzten dreiviertel Jahr in der Bevölkerung viel Sympathie verloren. Was tun Sie, um das teilweise verloren gegangene Vertrauen vieler Bürger wieder zurückzugewinnen?

CDU: Das Thema Anlage in Gerlachsheim hat die Bürger erregt und ja, die Aussage müssen wir leider durchaus teilen. Der Umgang, insbesondere die mangelhafte Kommunikation zwischen Verwaltung und Gemeinderat mit dieser Angelegenheit hat dafür gesorgt, dass insgesamt das Image der Stadt in Misskredit gebracht wurde. So etwas darf nicht mehr passieren! Fehler passieren, aber aus diesem Fehler müssen alle Beteiligten auch ihre Lehren ziehen. Ein offener und transparenter Umgang mit Themen wie diesem muss unser oberstes Gebot sein.

Mehraugenprinzip ist für uns angezeigt: wir selbst haben bereits im Nachgang zu diesem Vorfall einen Antrag in den Gemeinderat eingebracht und beschlossen. Er besagt, dass Angelegenheiten im Rahmen von solchen Bundesimmissionschutzgenehmigungen als Gegenstand in eine öffentliche Sitzung des Technischen Ausschusses einmünden. Offenheit, Ehrlichkeit, Transparenz und auch das Vertreten von manchmal unbequemen Positionen – auch im Wahlkampf – tragen zur Gewinnung von Glaubwürdigkeit bei. Der Gemeinderat hat im April die Ergebnisse des runden Tisches einstimmig beschlossen. Ein klarer Handlungsauftrag. Ziel des Gemeinderates: die Realisierung eines neuen Standortes.

Der geplante Neubau der Bahnunterführung in Lauda ist noch nicht vom Tisch. In der neuen Legislaturperiode des Gemeinderates wird das Thema erneut behandelt. Beziehen Sie bitte klar Stellung, warum Sie dieses Projekt ablehnen oder ihm zustimmen.

CDU: Wir stehen diesem Projekt unverändert positiv gegenüber und sehen in dessen zeitnaher Realisierung eine große Chance. Die bisherigen Gründe, welche für den Bau sprechen, sind für uns unverändert gegeben. Der Verkehr im Bereich Tauberstraße wird ferner durch die Erschließung des ehemaligen Bahngeländes weiter zunehmen. Schon heute gibt es dort Verkehrsprobleme. Mittlerweile steht vom Land eine Förderzusage von 75 Prozent bei dieser wichtigen Infrastrukturmaßnahme. Außerdem ist die Bahnunterführung der Abschluss einer Reihe von Maßnahmen im Bereich Kugelgraben/Verkehrsberuhigung Becksteiner Straße. Sollte das jetzt nicht fertiggestellt werden, wären die von allen im Gemeinderat vertretenen Fraktionen bisher im breiten Konsens beschlossenen Millionenausgaben Geld, das unnütz zum Fenster heraus geworfen ist!

Wir stehen klar für eine zeitgemäße Einfahrt in Lauda. Für die hinter der Bahntrasse ansässigen Unternehmen benötigen wir endlich eine vernünftige Anbindung an die Bundesstraße. Es kann weder ökonomisch noch ökologisch weiter vertreten werden, dass der Schwerverkehr über Königshofen fahren muss und dann in Lauda am Wohngebiet Becksteiner Straße bzw. Badstraße entlang zu seinem Ziel gelangt.

Welches Thema ist für Sie in Lauda-Königshofen in den nächsten fünf Jahren sehr wichtig und soll einen Schwerpunkt bei Ihrer künftigen Arbeit bilden?

CDU: Für uns steht als großes Thema „Lauda-Königshofen 2025“. Es gibt viele Projekte, die in den kommenden Jahren einen wichtigen Schwerpunkt unserer Arbeit darstellen werden. Neben der Konversion Bahngelände, Schulen und Kindergärten, Stadtsanierung Königshofen, Unterstützung der Vereine, die Attraktivität in den Stadtteilen erhalten und ausbauen, bezahlbares Bauland für junge Familien ausweisen und den sozialen Wohnungsbau im Blick haben sowie die Stärkung und Unterstützung der Feuerwehrabteilungen.

Daneben das Thema Digitalisierung: schnelles Internet, guter Mobilfunk aber auch der weitere Ausbau von WLAN-Hotspots ebenso wie die Schaffung einer BürgerApp. Ganz wichtig: Arbeitsplätze halten und ausbauen – sie bringen Finanzkraft und Zukunft für die Region. Klar ist für uns, dass wir nur im konstruktiven Miteinander von allen Fraktionen und der Stadtverwaltung die Probleme und anstehenden Aufgaben und Projekte lösen können. Davon stehen einige an und gegeneinander werden wir diese nicht optimal lösen können.

Es gilt, gemeinsam unsere Stadt fit für die Zukunft zu machen. Daran werden wir als CDU nach Kräften als verlässlicher Ansprechpartner mitarbeiten und auch eigene Akzente setzen.
© Fränkische Nachrichten, Mittwoch, 08.05.2019

https://www.fnweb.de/fraenkische-nachrichten_artikel,-lauda-koenigshofen-klares-ja-zur-neuen-unterfuehrung-_arid,1448348.html

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Innovationen sichern gute Marktposition

Von Peter D. Wagner Mitarbeiter der Fränkischen Nachrichten

Wie geht es mit der deutschen Wirtschaft weiter? Dies war eine der zentralen Fragen beim „Forum Mittelstand“ mit dem parlamentarischen Staatssekretär Thomas Bareiß.

Lauda/Gerlachsheim. Aktuelle Wirtschaftsthemen standen im Mittelpunkt des „Forum Mittelstand“ mit MdB Thomas Bareiß, parlamentarischer Staatssekretär sowie Tourismusbeauftragter beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Den Info- und Diskussionsabend im Josefshaus in Gerlachsheim veranstalteten die Junge Union (JU) und der CDU-Stadtverband Lauda-Königshofen sowie der CDU-Ortsverband. 


i_Park besichtigt

Zuvor besichtigte Bareiß bei einem Rundgang den i_Park-Tauberfranken in Lauda, bei dem unter anderem MdB Nina Warken, der Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion, Marco Hess sowie der JU-Stadtverband- und Bezirkvorsitzende Dominik Martin weitere Teilnehmer waren. Nach Außerbetriebnahme der ehemaligen Kaserne von der Bundeswehr 2004 sei das Areal 2006 erworben und ab 2007 zu einem Gewerbepark entwickelt worden, deren Gesellschafter 51 Prozent privatwirtschaftlich sowie zu 49 Prozent die Städte Lauda-Königshofen und Grünsfeld seien, berichtete Geschäftsführer Armin Kordmann.

Seither habe man rund zehn Millionen Euro, davon drei Millionen städtebauliche Fördermittel, vor allem in den Gebäudebestand investiert. Mittlerweile beherberge der i_Park-Tauberfranken auf 20 000 Quadratmetern etwa 35 Unternehmen mit 500 Beschäftigten.

Exemplarisch für eine Firma, die im i_Park-Tauberfranken gestartet sei und sich sehr erfolgreich entwickelt habe, stellte Prokurist Thomas Michelbach die 2007 gegründete Quintex GmbH vor, einem weltweit tätigen Spezialisten im Bereich des Explosionsschutzes zum Beispiel in der chemischen Industrie. Eine weitere Besuchsstation war die inab –Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft mbH im Gebäude des ehemaligen Klosters in Gerlachsheim.


Mittelstand wichtig

Er habe in seiner Zeit als Abgeordneter seit 2005 in seinem Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen drei Kasernenschließungen miterleben müssen, berichtete Bareiß am Abend im Kontext mit der Geschichte des i_Park-Tauberfranken und als Beispiele für den Strukturwandel im ländlichen Raum. Zugleich sei der Mittelstand eine Stärke, die Baden-Württemberg auszeichne sowie in dieser Ausprägung in Europa womöglich ebenso einmalig sei wie die Anzahl der „Hidden Champions“ und Weltmarktführer insbesondere auch in spezialisierten Marktsegmenten.

„Oft sind es die familiengeführten kleinen und mittleren Unternehmen, die enorm innovativ sind und sich daher langfristig halten können. Diese Firmen machen unsere Wirtschaft und Strukturen sehr stark und stabil“, betonte er.

„Wir werden auch im nächsten Jahrzehnt Produkte und Innovationen für weltweite Märkte haben“, zeigte sich der Staatssekretär überzeugt. Allerdings müsse die Politik enorm viel tun, um diesen Schatz langfristig zu sichern und zu erhalten, was eine große Herausforderung darstelle. „Es wird bewusst etwas kaputt gemacht, was wir trotz neuer Innovationen noch bräuchten“, meinte er in Bezug auf Verbrennungsmotoren. Lastkraftfahrzeuge aus deutscher Produktion, die international sehr zahlreich zu finden seien, nannte er als Beispiele für weltweit anerkannte Qualität.

Märkte organisieren und betreiben, bedeute womöglich auch, Fusionen einzugehen, um weltweit eine Rolle zu spielen. Ein Exempel hierfür könnte ein Zusammenschluss der Schienenverkehrssysteme TGV und ICE sein, die zwar in Europa eine bedeutsame Rolle spielen, jedoch nicht global, während auf diesem Sektor China die Nase weit vorn habe. An derartigen Beispielen müsse sich zeigen, welche Rolle Europa zukünftig in der Weltwirtschaft spielen werde.

„Man muss die AfD politisch bekämpfen, darf jedoch nicht den Fehler machen, sie und deren Wähler auszugrenzen. Die AfD ist keine Partei, die Probleme lösen, sondern ganz andere Wege gehen möchte“, bezog Bareiß Stellung. Friede, Demokratie und Freiheit seien äußerst bedeutsame Werte, die es auch zukünftig zu sichern gelte. Ganz wichtig sei, dass ebenso junge Menschen diese Werte schätzen und für sie kämpfen würden.


Bürokratie abbauen

In Europa gelte es unter anderem, die Wirtschaft und speziell den Mittelstand weiter auszubauen. Zudem müsse auch kleinen Einheiten wieder mehr Raum gegeben werden wie etwa im Tourismus und in der Gastronomie, die durch zu viel Bürokratie und Auflagen enorm eingeengt würden. „Wir brauchen mehr Initiativen und Geist für eine Entbürokratisierung, um mehr Flexibilität zu schaffen“, appellierte der parlamentarische Staatssekretär. „Ich will positiv gestalten und etwas voranbringen, auch wenn es manchmal konträr diskutierte Themen und Projekte sind“, beschrieb er seine Ziele.

„Ich glaube dass es in Deutschland enorm viel Potenzial gibt“, betonte er. Insbesondere in Bereichen der Digitalisierung und Verkehrsinfrastruktur müsse noch mehr getan werden. „Die Möglichkeiten dazu gibt es und auch die Gelder wären da“, meinte Bareiß. „Wenn wir das angehen und schaffen, bin ich überzeugt, dass es unserer Wirtschaft auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiterhin gut sowie vielleicht sogar noch besser gehen wird“, hob er hervor, bevor er für individuelle Fragen und Diskussionen zur Verfügung stand.

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