CDU-FRAKTION TRAF SICH MIT VERTRETERN DER FREIWILLIGEN FEUERWEHR LAUDA-KÖNIGSHOFEN

Zu einem Vorort-Treffen versammelten sich die Freiwilligen Feuerwehren aller Abteilungen der Stadt mit den Vertretern der CDU-Fraktion aus dem Gemeinderat im Feuerwehrgerätehaus Lauda. Auf Initiative der Fraktion wurden im gemeinsamen Austausch aktuelle Themen und Wünsche erörtert und diskutiert.

Stadtoberhaupt Thomas Maertens lobte zu Beginn die Entschlossenheit der Fraktion, mit den Aktiven ins Gespräch zu kommen und den Wunsch, sich über den aktuellen Sachstand und den finanziellen Rahmen des 2016 ins Leben gerufenen Feuerwehrbedarfsplans zu informieren.

Der Stadtfeuerwehrkommandant Jürgen Segeritz lobte auch das Bekenntnis der Fraktion und des Gemeinderats zu allen zwölf Abteilungen. Dennoch kämpfe die Feuerwehr mit einigen Baustellen, die sich in erster Linie auf die Gerätehaussituation belaufen. Vor allem die Geschlechtertrennung in den Umkleidebereichen, die Verkehrs- und Parkflächen und die Größe der Gerätehäuser würden die künftigen Planungen erschweren, da die Räumlichkeiten und der Platz in den Bestandsgebäuden den heutigen Anforderungen einer modernen Feuerwehr nicht mehr gerecht werden. So begrüße man den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Messelhausen.

Des Weiteren stünde die weitere Modernisierung des Fahrzeugparks in naher Zukunft an; ebenso wie die Fortführung der guten Öffentlichkeitsarbeit, die sich etabliert hat und somit auch zu einem allmählichen Zuwachs der Mitgliederzahlen, vor allem in den Kinder- und Jugendfeuerwehren, führe. So behalte man das Ziel bei, durch eine moderne und zeitgemäße Feuerwehr künftig weitere Bürger zu begeistern.

Bei den Wortmeldungen der Abteilungen wurde die grundsätzlich gute Jugendarbeit hervorgehoben, deren Bestreben es sein sollte, die Kinder und Jugendlichen auch insofern zu motivieren, mit der Grundausbildung in die aktive Wehr überzutreten.

Bezüglich des Atemschutzes stellten die Feuerwehrler unisono fest, dass die strengen Richtlinien für Atemschutzgeräteträger zu einer starken Fluktuation führen. So sei zwar der Bestand an Atemschutzgeräten in der Feuerwehr Lauda-Königshofen hoch, wie Thomas Maertens anmerkte, die dezentrale Organisation der Feuerwehr im Kreis sowie die langen Fahrstrecken zu der Atemschutzwerkstatt nach Wertheim sowie der Schlauchwerkstatt nach Tauberbischofsheim stehen der Abwicklung des Feuerwehralltags im heutigen Sinne im Wege.

Hier wurde vonseiten der Abteilungen an eine bessere Zusammenarbeit und mehr Flexibilität im kreisweiten Feuerwehrwesen appelliert; auch, da durch den demografischen Wandel zunehmend die Tagalarmbereitschaft von berufstätigen Feuerwehrleuten nicht mehr gewährleistet werden könne und somit eine gemeindeübergreifende Feuerwehrorganisationsstruktur unabdingbar sei.

„Die CDU-Fraktion sieht es deshalb als Aufgabe an, der Freiwilligen Feuerwehr eine langzeitige Unterstützung und Planungssicherheit zu geben und auch mit der Feuerwehrverwaltung im Kreis Lösungen zu erörtern“, so der Fraktionsvorsitzende Marco Hess. Dabei sei die Überarbeitung der Feuerwehrentschädigungssatzung, die im Oktober dieses Jahrs verabschiedet wurde, ein wichtiger Schritt gewesen.

Auch für die zukunftsfähige Organisation der Feuerwehr, die Gerätehäuser und für den Fahrzeugpark sind aus Sicht der Fraktion eine sichere, finanzielle Grundlage unabdingbar.

Die Feuerwehr sei im Stadtgebiet ein wichtiger Garant und leiste hervorragende Arbeit, so der einhellige, unterstützende Tenor der Fraktion.

„Die Unterhaltung einer freiwilligen Feuerwehr gilt als gesetzliche Pflichtaufgabe einer jeden Gemeinde, weshalb die CDU-Fraktion die Unterstützung unserer Feuerwehrleute, die im Notfall das Leben für jeden Bürger riskieren würden, als unanfechtbare Selbstverständlichkeit betrachtet“, so Hess abschließend, ehe sich noch ein lockerer, gemeinsamer Gesprächsaustausch anschloss. cdu

Leave a Comment

Neues Domizil für die Feuerwehr ist ein wichtiger Schritt für Messelhausen

Messelhausen. „Schön, dass ihr da seid“, so die Ortsvorsteherin Karola Kuhn in Richtung der zahlreich anwesenden Kandidaten der CDU zur Kommunalwahl. Die scheidende Ortsvorsteherin bedankte sich sodann vor allem bei der CDU-Fraktion um Marco Hess für die „großartige Unterstützung der Messelhäuser Anliegen in den letzten Jahren“. Besonders wichtig sei es gewesen, dass neue Domizil für die Feuerwehr auf den Weg zu bringen. „Das ist für Messelhausen ein ganz wichtiger Schritt, für den wir lange und intensive Gespräche geführt haben. Wir freuen uns, dass es nun voran geht“, so Stadträtin Dorothee Walter. Christian Braun ergänzte, dass seit dem schweren Brand in Messelhausen bereits wieder 8 Personen begonnen haben, die Grundausbildung zu machen. „Die Feuerwehr in Messelhausen hat also weiterhin guten Zuwachs“, so Kandidat Edgar Klingert, der selbst viele Jahre in der Feuerwehrführung Gerlachsheim aktiv war. Auch die Jugend ist stark, nicht zuletzt um den jungen Kommandanten Fabian Walter.

Alois Kuhn streifte auch das Thema Bauplätze, wobei alle Kandidaten vor Ort das hierfür vorgesehene Areal begutachteten. Die anwesenden jungen Bürger freuten sich, dass es nun auch mit einer Baugebietserweiterung in Messelhausen vorangehen soll. Am Lerchenbaum in Messelhausen sollen hierbei neue Bauplätze für Bauwillige erschlossen werden, so Dorothee Walter.

Als Aufgabe für die kommenden Jahre wurde aber auch der Baukeller angesprochen. „Es ist wichtig, dass wir hier für das Obergeschoss eine Folgenutzung finden“, so Christian Braun. Ortsvorsteherin Karola Kuhn beleuchtete anschließend noch die Themen Feldwege und Veranstaltungen in Messelhausen.

Florian Hess, Werner Schmitt und Christian Braun, die auch für den Ortschaftsrat kandidieren, stellten ebenfalls ihre Themen für Messelhausen vor. Philipp Hahn und Fabian Bayer konkretisierten die Idee der CDU zur Schaffung einer BürgerApp und gaben Informationen hierzu mit auf den Weg. cdu

Leave a Comment

Diese Webseite verwendet Cookies, die notwendig sind, um die Webseite zu nutzen z. B. die Seitennavigation. Die Webseite kann ohne diese Cookies nicht richtig funktionieren. Weiterhin verwenden wir den Webanalysedienst Google Analytics, mit der Erweiterung „AnonymizeIP“. Dadurch werden IP-Adressen gekürzt weiterverarbeitet, eine direkte Personenbeziehbarkeit kann damit ausgeschlossen werden. Wenn Sie dies nicht möchten, klicken Sie hier. Weitere Informationen finden Sie hier. Datenschutzbestimmungen