Welchen Standpunkt vertreten die Gemeinderatswahllisten zu wichtigen Themen in der Stadt? Die FN fragten bei allen drei Fraktionen nach.

LAUDA-KÖNIGSHOFEN. Noch knapp drei Wochen, dann stehen in Baden-Württemberg die Kommunalwahlen an. In Lauda-Königshofen werden sich am Sonntag, 26. Mai, drei Listen zur Wahl stellen. Sie sind identisch mit den Fraktionen, die bereits jetzt im Gemeinderat vertreten sind: CDU, Freie Bürgerliste und SPD/Freie Bürger. Sie haben in der vergangenen Legislaturperiode viele Beschlüsse gefällt, mussten aber auch schon in der Zukunft anstehende Entscheidungen vorbereiten. Die Fränkischen Nachrichten befragten deshalb alle drei Listen zu drei wichtigen Themenbereichen. In den nächsten Tagen werden wir in loser Folge die Antworten veröffentlichen. Start ist heute mit der CDU.

Durch die geplante Ansiedlung der Bodenaufbereitungsanlage in Gerlachsheim hat die Kommunalpolitik im letzten dreiviertel Jahr in der Bevölkerung viel Sympathie verloren. Was tun Sie, um das teilweise verloren gegangene Vertrauen vieler Bürger wieder zurückzugewinnen?

CDU: Das Thema Anlage in Gerlachsheim hat die Bürger erregt und ja, die Aussage müssen wir leider durchaus teilen. Der Umgang, insbesondere die mangelhafte Kommunikation zwischen Verwaltung und Gemeinderat mit dieser Angelegenheit hat dafür gesorgt, dass insgesamt das Image der Stadt in Misskredit gebracht wurde. So etwas darf nicht mehr passieren! Fehler passieren, aber aus diesem Fehler müssen alle Beteiligten auch ihre Lehren ziehen. Ein offener und transparenter Umgang mit Themen wie diesem muss unser oberstes Gebot sein.

Mehraugenprinzip ist für uns angezeigt: wir selbst haben bereits im Nachgang zu diesem Vorfall einen Antrag in den Gemeinderat eingebracht und beschlossen. Er besagt, dass Angelegenheiten im Rahmen von solchen Bundesimmissionschutzgenehmigungen als Gegenstand in eine öffentliche Sitzung des Technischen Ausschusses einmünden. Offenheit, Ehrlichkeit, Transparenz und auch das Vertreten von manchmal unbequemen Positionen – auch im Wahlkampf – tragen zur Gewinnung von Glaubwürdigkeit bei. Der Gemeinderat hat im April die Ergebnisse des runden Tisches einstimmig beschlossen. Ein klarer Handlungsauftrag. Ziel des Gemeinderates: die Realisierung eines neuen Standortes.

Der geplante Neubau der Bahnunterführung in Lauda ist noch nicht vom Tisch. In der neuen Legislaturperiode des Gemeinderates wird das Thema erneut behandelt. Beziehen Sie bitte klar Stellung, warum Sie dieses Projekt ablehnen oder ihm zustimmen.

CDU: Wir stehen diesem Projekt unverändert positiv gegenüber und sehen in dessen zeitnaher Realisierung eine große Chance. Die bisherigen Gründe, welche für den Bau sprechen, sind für uns unverändert gegeben. Der Verkehr im Bereich Tauberstraße wird ferner durch die Erschließung des ehemaligen Bahngeländes weiter zunehmen. Schon heute gibt es dort Verkehrsprobleme. Mittlerweile steht vom Land eine Förderzusage von 75 Prozent bei dieser wichtigen Infrastrukturmaßnahme. Außerdem ist die Bahnunterführung der Abschluss einer Reihe von Maßnahmen im Bereich Kugelgraben/Verkehrsberuhigung Becksteiner Straße. Sollte das jetzt nicht fertiggestellt werden, wären die von allen im Gemeinderat vertretenen Fraktionen bisher im breiten Konsens beschlossenen Millionenausgaben Geld, das unnütz zum Fenster heraus geworfen ist!

Wir stehen klar für eine zeitgemäße Einfahrt in Lauda. Für die hinter der Bahntrasse ansässigen Unternehmen benötigen wir endlich eine vernünftige Anbindung an die Bundesstraße. Es kann weder ökonomisch noch ökologisch weiter vertreten werden, dass der Schwerverkehr über Königshofen fahren muss und dann in Lauda am Wohngebiet Becksteiner Straße bzw. Badstraße entlang zu seinem Ziel gelangt.

Welches Thema ist für Sie in Lauda-Königshofen in den nächsten fünf Jahren sehr wichtig und soll einen Schwerpunkt bei Ihrer künftigen Arbeit bilden?

CDU: Für uns steht als großes Thema „Lauda-Königshofen 2025“. Es gibt viele Projekte, die in den kommenden Jahren einen wichtigen Schwerpunkt unserer Arbeit darstellen werden. Neben der Konversion Bahngelände, Schulen und Kindergärten, Stadtsanierung Königshofen, Unterstützung der Vereine, die Attraktivität in den Stadtteilen erhalten und ausbauen, bezahlbares Bauland für junge Familien ausweisen und den sozialen Wohnungsbau im Blick haben sowie die Stärkung und Unterstützung der Feuerwehrabteilungen.

Daneben das Thema Digitalisierung: schnelles Internet, guter Mobilfunk aber auch der weitere Ausbau von WLAN-Hotspots ebenso wie die Schaffung einer BürgerApp. Ganz wichtig: Arbeitsplätze halten und ausbauen – sie bringen Finanzkraft und Zukunft für die Region. Klar ist für uns, dass wir nur im konstruktiven Miteinander von allen Fraktionen und der Stadtverwaltung die Probleme und anstehenden Aufgaben und Projekte lösen können. Davon stehen einige an und gegeneinander werden wir diese nicht optimal lösen können.

Es gilt, gemeinsam unsere Stadt fit für die Zukunft zu machen. Daran werden wir als CDU nach Kräften als verlässlicher Ansprechpartner mitarbeiten und auch eigene Akzente setzen.
© Fränkische Nachrichten, Mittwoch, 08.05.2019

https://www.fnweb.de/fraenkische-nachrichten_artikel,-lauda-koenigshofen-klares-ja-zur-neuen-unterfuehrung-_arid,1448348.html

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Bauplätze, freies WLAN und vieles mehr auf den Weg gebracht

Oberbalbach. Ein Bürgerrundgang der CDU-Kandidaten zur Kommunalwahl für Ortschaftsrat, Gemeinderat und Kreistag wurde auch im Stadtteil Oberbalbach angeboten. Nach der Begrüßung durch den örtlichen Stadtrat Marco Hess nahm dieser auch in Vertretung für Ortsvorsteher Strube alle Kandidaten und Bürger mit auf einen kurzweiligen Rundgang durch Oberbalbach. An verschiedenen Stationen wurden dabei positive Entwicklungen, aber auch Aufgaben für die Zukunft besprochen.

Neben der hergerichteten Fläche mit Sitzgelegenheit beim „Bächtle“ wies Hess auch auf das neue Baugebiet „Herbstwiesen“ am Ortseingang hin, welches nun erschlossen wird. Dies sei ihm persönlich ein Herzensanliegen gewesen, für welches er sich gemeinsam mit dem Ortschaftsrat in den letzten Jahren stark eingesetzt habe. Bei einem kurzen Halt an der Feuerwehr wurden die Kandidaten von Abteilungskommandant Reiner Ott empfangen, der ein paar Informationen und Wünsche der örtlichen Wehr mit auf den Weg gab. Stadtrat Hess ging sodann auch auf die 2015 geschlossene Balbachschule nebenan ein, für die man nach einer Folgenutzung suche. „Aufgabe des neuen Ortschaftsrates wird es sein, hier voranzukommen“, so die Ortschaftsratskandidaten André Henning und Carolin Ernst.

Auf dem weiteren Weg Richtung Friedhof wurde noch der Zustand der St. Georgstraße angesprochen sowie am Friedhof die neue Aussegnungshalle. Wunsch aller war, dass auch eine barrierefreie Zugangsmöglichkeit gerade für Rollatorennutzer möglich wird.

Hartmut Schäffner fügte beim weiteren Rundgang an, dass die katholische Kirche auf mittelfristige Sicht sich vom Pfarrhaus verabschieden möchte. „Unser Wunsch ist aber, eine verträgliche Lösung zu finden und den Pfarrsaal zu behalten“, so Hess und Schäffner übereinstimmend.

Die Kandidaten konnten auch die sanierte Messelhäuser Straße begutachten, ebenso wie das verschönerte EnBW-Häuschen am Bürgerhaus. Dort wird nun seit dem vergangenen Jahr im Bürgerhaus auch kostenfreier WLAN-Zugang der Stadt angeboten. „Das ist bei der noch bescheidenen Mobilfunkversorgung in Oberbalbach ein Gewinn für uns“, so Kandidatin Daniela Lanig.

Zur Sprache kam auch beim Rundgang der neue Weg zum Grillplatz, der Parkplatz gegenüber dem Gasthaus Hirschen, das Kriegerdenkmal an der Kirche, die Renovierung der Kapelle am Rainholzweg oder verschiedene Wettbewerbe mit guten Platzierungen des Stadtteils. Auch die touristische Beschilderung der Stadt wurde 2017 in Oberbalbach realisiert. Positiv sei auch, dass in der vergangenen Amtszeit der 2. Bauabschnitt des Radweges nach Unterbalbach fertig gestellt wurde. Auch eine Tischtennisplatte und eine Boulebahn bereichern das Angebot in Oberbalbach. Für die Zukunft nannte Stadtrat Hess unter anderem die mittelfristige Sanierung der Ortsdurchfahrt, Sanierung von Feldwegen und der Mergentheimer Straße, die Nachnutzung des Schulgebäudes sowie die Sanierung des Spielplatzes an der Balbachtalstraße. „In Oberbalbach konnten wir in den letzten Jahren viel auf den Weg bringen – auch manche „Kleinigkeit“. Gemeinsam mit Ortschaftsrat und Stadtverwaltung haben wir auch für die Zukunft noch einige Projekte für Oberbalbach auf unserer Wunschliste“, so Kandidat Martin Moll. „Wir sind als CDU in allen Stadtteilen als einzige politische Kraft regelmäßig – auch in der Wahlperiode – vor Ort. Unser Anspruch und Ziel ist es, frühzeitig die örtlichen Themen aufzugreifen und in die politische Agenda einfließen so lassen“, so der Tenor der Kandidaten am Ende des Bürgerrundgangs. cdu

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Viel für Oberlauda erreicht, aber weiterhin Projekte im Fokus

Oberlauda. Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger haben am sich am Mittwochabend an der St. Martins Kirche in Oberlauda zum Ortsrundgang der CDU-Kandidaten zur Kommunalwahl getroffen getroffen.

Der CDU-Ortsvorsitzende Marc Radlmair begrüßte stellvertretend alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, sowie die anwesenden Kandidaten der CDU-Liste. Sein besonderer Gruß galt den örtlichen Kandidaten zur Kommunalwahl. Anschließend führten die Oberlaudaer Kandidaten durch das umfangreiche Programm. Bastian Braun, Fabian Bayer und Thomas Leimbach informierten die Bürgerschaft über die aktuellen Themen, die den Stadtteil bewegen, und über Projekte, die es in Zukunft umzusetzen gilt.

Mit dem Start an der Kirche wurden bereits die anstehende Sanierung der Kirchentreppe, die Aufwertung des Mühlradareals, die Sanierung der Außenfassade am alten Rathaus und die mögliche Sanierung im Ortskern thematisiert.

Weiter ging der Rundgang über die Obere Raingasse und die Talstraße. Hier machten die Kandidaten auf die schlechten Gegebenheiten beider Straßen und die Problematik des Waldhangs in der Oberen Raingasse aufmerksam.

Im weiteren Verlauf sprachen die Oberlaudaer Kandidaten über weitere mögliche Gebiete zur Wohnraumerschließung und über die aktuelle Situation der Oberlaudaer Turn- und Festhalle, sowie dem dazugehörigen Parkplatz.

Eine weitere Station war an der Grundschule, wo Elternbeirat Holger Ebert über die „Schule im Grünen“ und deren Erhalt informierte. Bei einer kurzen Diskussion mit Ebert konnte so auch das Thema Kindergärten, Schulen und Schulentwicklung gestreift werden. Stadträtin Tina Hemmrich und Stadtrat Hartmut Schäffner gaben hierbei noch ein paar Punkte mit auf den Weg. Kandidatin Judit Menz sprach auch die Themen „Soziales“ an.

Einen gemütlichen Abschluss fand der Rundgang im ortseigenen Jugendraum des KJC Oberlauda in den Kellerräumen der Grundschule. Hier wurde nach Vorstellung durch die Verantwortlichen der KJC die geplanten Projekte für die Oberlaudaer Jugend angesprochen. Fabian Bayer und Thomas Leimbach boten noch einen Rundgang und spezifische Erklärungen im Jugendraum an.

Stellvertretend für alle dankte am Ende der jüngste Stadtrat Marco Hess der KJC für deren tollen, ehrenamtlichen Einsatz sowie Fabian Bayer, Thomas Leimbach und Bastian Braun für die informative Führung durch Oberlauda. Anschließend gab er noch Erklärungen bezüglich des Wahlsystems mit auf den Weg, was reges Interesse bei den anwesenden Bürgern fand.

Eine harmonische Gesprächsrunde bot am Ende noch Raum für Fragen und Diskussionen, ehe der Abend in lockerer Atmosphäre im Jugendraum der KJC ausklingen konnte. cdu    

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Königshofen. Die Kandidaten der CDU waren im April zu Besuch in Königshofen. Dabei wurden auch einige Themen angesprochen, bei denen die Fraktion zusagte, sich um eine Lösung zu bemühen. Mittlerweile wurden bereits die Geschwindigkeitsmesstafeln installiert.


Auch für das Thema „INAST / Gewerbestraße“ (verkehrsrechtliche Problematik sowie Beeinträchtigung durch Lärm) war das Ziel, eine Lösung zu finden, welche die Situation der Anlieger verbessert. Als Antwort auf den Antrag der CDU-Fraktion schreibt die Stadtverwaltung (Ordnungsamt), dass man „nach Rücksprache mit Herrn Bürgermeister Maertens bis zur nächsten Gemeinderatssitzung im September ausführlich das Thema aufbereiten und hierüber entsprechend informieren wird“.

Bezüglich der neu eingezeichneten Parkplätze in der „Antoniusstraße“, welche im vorderen Bereich (Höhe Fa. Bano Bonito / Güven’s Grill) einer zeitlich begrenzten Parkdauer unterliegen (2 Std. mit Parkscheibe),

wurden die hierfür erforderlichen Verkehrsschilder durch den Bauhofleiter bestellt und werden nach nochmaliger Rücksprache mit diesem vor der Kommunalwahl angebracht, so das Ordnungsamt.

„Die zeitliche Befristung der Parkdauer ist bereits Anfang März 2019 durch die Stadt Lauda-Königshofen beim Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Straßenverkehrsbehörde, beantragt worden und wurde durch diese Ende März 2019 genehmigt“, so die weitere Beantwortung. cdu

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Neue Bauplätze auch für Heckfeld auf der Agenda

Heckfeld. Zu einem Bürgerrundgang mit Gespräch zu allen lokalen Themen, insbesondere den Stadtteil Heckfeld betreffend, trafen sich die Kandidaten der CDU-Liste für Gemeinderat und Kreistag mit Ortsvorsteher Tobias Sauer am alten Rathaus in der Ortsmitte. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung durch Tobias Sauer und Marco Hess konnten die Kandidaten sowie interessierten Bürger beim gemeinsamen Rundgang verschiedene Projekte und Schwerpunkte begutachten. Dabei waren sowohl positive Entwicklungen zu verzeichnen, als auch Brennpunkte, die in den kommenden Jahren intensiverer Bemühungen bedürfen.

Aufmerksam machte Sauer insbesondere auch auf eine bessere Entwicklung des „Lückenwegs“ sowie die noch notwendige Sanierung einiger Altbauten. Leider seien fehlende Verkaufsbereitschaft und schwierige Grundstücksverhandlungen in vielen Stadtteilen weiterhin ein Problem, merkte Hartmut Schäffner an.

Der Ortsvorsteher machte im Rahmen des Rundgangs auch darauf aufmerksam, dass aktuell keine neuen Bauplätze mehr im Neubaugebiet zur Verfügung stünden. Stadtrat Marco Hess zeigte auf, wie wichtig neue Bauplätze in allen Stadtteilen seien, damit die junge Generation dort auch ihr Eigenheim bauen könne. Die Innenentwicklung dürfe nicht vernachlässigt werden, allerdings müsse man vermehrt auch zweigleisig fahren. „Allein auf „Innen vor Außen“ zu setzen, ist nicht der richtige Weg, um die junge Generation zu halten“, so Hess und andere junge Vertreter aus den Reihen der CDU. Es sei heute wichtig, dass man „zeitnah“ Bauplätze generiere, wenn Bedarf vorhanden sei, so Fabian Bayer.

Stadtrat Norbert Groß lenkte die Aufmerksamkeit aber auch auf das Thema Windkraft. „Man muss schon klar sagen: hier waren es unsere Vertreter aus den Reihen der CDU, die mit dem Ortsvorsteher gegen eine Überfrachtung mit Windrädern gekämpft haben“, so Groß. Auch die Bürgerbefragung und das vorsichtige Vorgehen waren wichtig, so der einhellige Tenor. Ein Bürger stellte fest, dass am Anfang von deutlich mehr Windrädern von den Verantwortlichen die Rede war. So komme man nun wenigstens mit einem blauen Auge davon. Von den CDU-Vertretern wird daher auch für künftige Projekte die Einbindung einer BürgerApp gefordert.

Ein weiteres Thema beim Rundgang war auch das Thema Hochwasserschutz und überlaufende Keller. Die Kandidaten versprachen, sich dieser Thematik anzunehmen. Abhilfe müsse in jedem Fall zeitnah geschaffen werden.

Ortsvorsteher Sauer dankte am Ende den Kandidaten für ihr Interesse und hoffe, dass man auch in den nächsten Jahren das ein oder andere Projekt gemeinsam realisieren könne. cdu

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Unterbalbach wieder in den letzten Jahren vorangebracht -„Wir sind auf einem guten Weg“ (Andreas Buchmann)

Unterbalbach. Auch in Unterbalbach verschafften sich die Kandidaten der CDU einen Überblick. Ortsvorsteher Andreas Buchmann begrüßte die Bewerber, Ortschaftsräte und interessierten Bürger vor dem alten Rathaus und gab einen kurzen Überblick über die vergangenen Jahre. In Unterbalbach hat sich in den vergangenen fünf Jahren einiges getan. So wurde z.B. das Freizeitzentrum an Sportgelände durch einen Bouleplatz erweitert, die Untere Mühlstraße und die St.-Markus-Straße wurden saniert, der Platz vor der Pfarrkirche wurde neu gestaltet, ebenso die Vorfläche am alten Friedhof, die ehemalige Gaststätte in der Balbachhalle wurde von der Stadt zurückerworben und in eine Sozialunterkunft umgebaut. Zur Freude der Unterbalbacher gelang es in diesem Zuge auch eine Ausschankeinrichtung mit Küche für Veranstaltungen in der Halle zu integrieren. Das Baugebiet Mühlbach-Heissgrat wurde um fünf Bauplätze erweitert und eine Haltestelle für den Stadtbus eingerichtet. Auch der öffentliche Bücherschrank in Form einer alten Telefonzelle war ein Projekt der letzten Jahre, genauso wie die Mitarbeit bei der Lärmaktionsplanung.

Nach diesem kurzen Rückblick führte die erste Station des Rundgangs zu den neu angelegten Bauplätzen im Baugebiet Mühlbach-Heissgrat. Hier kam dann schnell die Frage auf, wie kann es in Unterbalbach mit der Schaffung von weiterem Bauland weitergehen ? Die Gemeinde ist ja ein gefragter Wohnort und die nun fünf geschaffenen neuen Bauplätze können wohl nur kurzfristig den Bedarf decken. Ortsvorsteher Buchmann erläuterte hierzu, dass eine unmittelbare Erweiterung des momentanen Baugebietes wohl nicht möglich sein wird, da die Anbindung an die B290 über die Buchrainstraße dafür nicht ausgelegt ist. Es gilt nun andere Alternativen zu suchen, etwa eine Anbindung über die Oberbalbacher Straße. Auch die innerörtliche Entwicklung, wie z.B der Erwerb von alten Gebäuden im Ort kann eine zusätzliche Lösung sein.

Auf dem Weg, entlang der B290, zum zweiten Anlaufpunkt wies Hildegard Schwab auf die Verkehrsbelastung durch an der Bundesstraße und die Umsetzung der Lärmaktionsplanung Raum ein. Diese beinhalte für Unterbalbach einige wichtige Komponenten.

Angekommen am neu geschaffenen Platz mit dem historischen Brunnen vor der Pfarrkirche, war einhelliger Tenor der Gruppe, dass damit eine erhebliche Aufwertung des gesamten Areals gelungen sei. Gemeinsam mit der sanierten St.-Markus-Straße und der Generalrenovierung der Pfarrkirche ist hier etwas sehr Ansprechendes entstanden.

Der Unterbalbacher Stadtratskandidat Werner Faul informierte daraufhin über das Projekt Tagespflege. Nur einen Steinwurf vom neuen Dorfplatz entfernt wird aus einem ehemaligen Betriebsgebäude der Firma Faul eine Einrichtung geschaffen, die von zwei Unterbalbacher Unternehmern getragen wird. Mit einem kleinen Park entsteht hier etwas sehr tolles für das Balbachtal.

Den Schlusspunkt des Rundgangs setzte die Besichtigung des als Starkregenschutz neu angelegten Graben-Wall-Systems oberhalb der Von-Baldersheim-Straße. Hier ging Buchmann nochmal auf die Historie ein und dankte der Stadtverwaltung und Gemeinderat für die schnellen Entscheidungen und Umsetzung der Maßnahmen. Ortschaftsrat Wolfgang Neißendorfer stellte dabei die Sache auch aus Sicht eines Betroffenen dar und bat darum zusätzlich Maßnahmen, wie z.B. das Anlegen von Querrinnen im aspaltierten Feldweg am Vogelsberg vorzunehmen. Denn je weniger Regenwasser den Berg herunterkommt, desto weniger muss die örtliche Kanalisation aufnehmen. In diesem Zusammenhang wies Ortschaftsrat Marc Sommerrock auch auf die ähnliche Situation am Geinhartsberg für das Neubaugebiet Mühlbach-Heissgrat hin.


Für Starkregenschutz neu angelegtes Graben-Wall-Systems oberhalb der Von-Baldersheim-Straße

Ortsvorsteher Buchmann gab den Gemeinderatskandidaten noch die Anliegen für die kommenden Jahre mit auf den Weg. Wichtig für den Ort sei neben der Schaffung von weiteren Bauflächen, der Erhalt der Grundschule und der Kita, die Umsetzung der Lärmaktionsplanung, Sanierung Balbachhalle, Sanierung Sonnenhalde, Bildweg, Am Vogelsberg und die Barrierefreiheit.

Abschließend dankte Marco Hess Ortsvorsteher Andreas Buchmann für die interessanten Informationen zum Ort und würdigte den Ortschaftsrat für seine engagierte und zielstrebige Arbeit. Die CDU-Fraktion habe die Maßnahmen in Unterbalbach immer mit voller Überzeugung unterstützt. cdu

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Neues Domizil für die Feuerwehr ist ein wichtiger Schritt für Messelhausen

Messelhausen. „Schön, dass ihr da seid“, so die Ortsvorsteherin Karola Kuhn in Richtung der zahlreich anwesenden Kandidaten der CDU zur Kommunalwahl. Die scheidende Ortsvorsteherin bedankte sich sodann vor allem bei der CDU-Fraktion um Marco Hess für die „großartige Unterstützung der Messelhäuser Anliegen in den letzten Jahren“. Besonders wichtig sei es gewesen, dass neue Domizil für die Feuerwehr auf den Weg zu bringen. „Das ist für Messelhausen ein ganz wichtiger Schritt, für den wir lange und intensive Gespräche geführt haben. Wir freuen uns, dass es nun voran geht“, so Stadträtin Dorothee Walter. Christian Braun ergänzte, dass seit dem schweren Brand in Messelhausen bereits wieder 8 Personen begonnen haben, die Grundausbildung zu machen. „Die Feuerwehr in Messelhausen hat also weiterhin guten Zuwachs“, so Kandidat Edgar Klingert, der selbst viele Jahre in der Feuerwehrführung Gerlachsheim aktiv war. Auch die Jugend ist stark, nicht zuletzt um den jungen Kommandanten Fabian Walter.

Alois Kuhn streifte auch das Thema Bauplätze, wobei alle Kandidaten vor Ort das hierfür vorgesehene Areal begutachteten. Die anwesenden jungen Bürger freuten sich, dass es nun auch mit einer Baugebietserweiterung in Messelhausen vorangehen soll. Am Lerchenbaum in Messelhausen sollen hierbei neue Bauplätze für Bauwillige erschlossen werden, so Dorothee Walter.

Als Aufgabe für die kommenden Jahre wurde aber auch der Baukeller angesprochen. „Es ist wichtig, dass wir hier für das Obergeschoss eine Folgenutzung finden“, so Christian Braun. Ortsvorsteherin Karola Kuhn beleuchtete anschließend noch die Themen Feldwege und Veranstaltungen in Messelhausen.

Florian Hess, Werner Schmitt und Christian Braun, die auch für den Ortschaftsrat kandidieren, stellten ebenfalls ihre Themen für Messelhausen vor. Philipp Hahn und Fabian Bayer konkretisierten die Idee der CDU zur Schaffung einer BürgerApp und gaben Informationen hierzu mit auf den Weg. cdu

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Stadtverband mit den Gemeinderatskandidaten sowie interessierten Bürgern auf Rundgang in Marbach –
Feuerwehr und Hochwasserschutz als Themen

Marbach. Die Kandidaten der CDU für Kreis-, Stadt- und Ortschaftsrat trafen sich in Marbach, um sich den Bürgern vorzustellen und um die Anliegen Marbachs in den Fokus zu nehmen. Stadt- und Ortschaftsrat Hartmut Schäffner begrüßte die zahlreich erschienenen Kandidaten und interessierten Bürger in Marbach. Trotz Regen war es ihm wichtige, mit der Bürgerschaft und den Kandidaten einige Themen aus Marbach beim Dorfrundgang zu beleuchten.

Beim Rundgang wurden sowohl positive Fortschritte als auch Problemstellungen in Marbach besichtigt. Los ging es am Baugebiet Schreier III, bei dem erst am Montag der Spatenstich erfolgte.  Hier werden 5 neue Bauplätze geschaffen, für die es bereits schon reichlich Interessenten gibt.

Auf dem Weg zur Schwalbenstraße, bei der ein Teilstück am Ortseingang noch nicht saniert und auch kein Gehweg vorhanden ist, konnte die fertiggestellte Mauer am Schreierhang begutachtet werden. Zur Schwalbenstraße merkten die Ortschaftsratskandidaten an, dass diese Problematik bereits schon beim Rundgang vor 5 Jahren thematisiert wurde, aber bisher leider nicht realisiert werden konnte.

Im weiteren Verlauf nahm man die aktuelle Feuerwehrsituation in Marbach in Augenschein. Ortschaftsratskandidat Berthold Schäffner erläuterte die dringende Notwendigkeit, für das zur Beschaffung anstehende Fahrzeug (GWTS) einen adäquaten Unterstellplatz zu schaffen, was am vorhandenen Gerätehaus aus baulichen Gründen nicht möglich ist.

Themen in Marbach waren außerdem der barrierefreie Zugang zum Friedhof sowie die dortige Belegungssituation und Bestattungsmöglichkeiten, die Hochwasserschutzmaßnahmen am Bacheinlauf und die Starkregenereignisse, umgepflügte Feldwege, sowie die Raserei und Parksituation in der Ortsdurchfahrt. Dem Rundgang schloss sich eine Kandidatenvorstellung im Clubraum des TSV Marbach an und eine rege Diskussion über aktuelle kommunalpolitische Themen.

Hartmut Schäffner dankte abschließend auch im Namen aller Kandidaten den anwesenden Bürgern für die rege Beteiligung und dem TSV Marbach für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten. Fraktionsvorsitzender Marco Hess erinnerte auch an die nächsten Termine am Mittwoch und Donnerstag in Oberlauda, Heckfeld, Oberbalbach sowie Deubach. cdu

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OBERBALBACH.Mit Landeskultusministerin Dr. Susanne Eisenmann war eine äußerst renommierte Besucherin und Referentin in Oberbalbach zu Gast.

In der gut besuchten Turn- und Festhalle sprach die Baden-Württembergische Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, Dr. Susanne Eisenmann, am frühen Mittwochabend auf Einladung des Oberbalbacher Ortsvorstehers Christian-Andreas Strube über das Thema „Mit Qualität, Leistung und Verlässlichkeit für gute Bildung“ (siehe gesonderter Bericht).

Vor dem Auftakt trug sich Eisenmann in das goldene Buch der Stadt Lauda-Königshofen und in das Gästebuch der Ortschaft Oberbalbach ein. Im Anschluss an ihren Vortrag stand die Kultusministerin in einer von Marco Hess, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion, moderierten Frage- und Diskussionsrunde zur Verfügung.

„Unsere Schulen sind immer wieder im Fokus der Presse – ob es die Pisa-Studien sind oder die noch nicht komplette Ausstattung unserer Schulen mit Computern“, betonte Oberbalbachs Ortsvorsteher Christian-Andreas Strube. Baden-Württemberg könne jedoch besonders stolz auf seine Erfolge blicken. Dies sei Verdienst aller Lehrer, jedoch auch der Kultusministerin. „Sie tragen nicht nur für unsere Schulen Verantwortung, sondern ebenso für weitere Belange unserer Jugend und des Sports“, hob er hervor.

Die große Anzahl an Besuchern und Ehrengästen zeige die Dialogbereitschaft mit der Ministerin, betonte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Dr. Wolfgang Reinhart, der zuvor mit einer Gedenkminute an den jüngst verstorbenen Karl-Heinz Hilpert, erinnerte.

Im Ländlichen Raum sei eine größere Beständigkeit als in der Stadt gegeben. Auch deshalb sei beispielsweise der Main-Tauber-Kreis im Ranking lebenswerter Regionen weit vorne zu finden.

„Aufgrund rasanter gesellschaftlicher Veränderungen sowie weitreichender Reformen haben die Schulen und die gesamte Bildungslandschaft Baden-Württembergs in den vergangenen Jahren neue Herausforderungen und bewegende Zeiten erlebt“, betonte Reinhart in einer Themeneinführung. „Wir haben in der Bildungspolitik mittlerweile eine Kurswende vollzogen, brauchen jedoch einen langen Atem“, betonte er.

Momentan werde etwa jeder fünfte Euro des Landesetats für Schule und Bildung ausgegeben. „Kommunen und Landkreise müssen als Schulträger Hand in Hand gehen“, appellierte Reinhart. „Kein Anschluss ohne Abschluss“ sei eine der Kampagnen, die Eisenmann gestartet habe.

„Wenn es um das Schulwesen ging, hat man sich nie etwas geschenkt“, erinnerte sich Lauda-Königshofens Bürgermeister Thomas Maertens. In Baden-Württemberg habe lange Schulfrieden geherrscht, der mit den Auseinandersetzungen um die Einführung der Gemeinschaftsschulen unterbrochen worden sei. In diesem Zusammenhang sprach der Bürgermeister der Landeregierung ein Lob aus, dass diesbezüglich wieder etwas Ruhe für die Kommunen als Schulträger und für die Bildungseinrichtungen eingekehrt sei. „Wir brauchen jedoch weiterhin die Unterstützung des Landes“, betonte er. Als besonders dringliches Exempel nannte Maertens den Beistand für die neue Fächerkombination IMP (Informatik, Mathematik und Physik).

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Christin Leber (Gesang) und Julius Leber (Gitarre).

Der Erlös aus freiwilligen Spenden kommt der Bürgerstiftung Lauda-Königshofen zu Gute, deren Vorstand Christian-Andreas Strube seit diesem Jahr angehört. pdw
© Fränkische Nachrichten, Freitag, 10.05.2019

https://www.fnweb.de/fraenkische-nachrichten_artikel,-lauda-koenigshofen-langer-atem-fuer-kurswende-_arid,1450018.html

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CDU-FRAKTION MÖCHTE WEG FÜR EINE APP FÜR DIE STADT LAUDA-KÖNIGSHOFEN EBNEN

Lauda-Königshofen. Die CDU in Lauda-Königshofen greift in einem aktuellen Antrag der Fraktion an die Stadtverwaltung das Thema „BürgerApp Lauda-Königshofen“ auf und will den Weg hierfür ebnen. „Wir möchten, dass in Lauda-Königshofen eine eigene BürgerApp auf den Weg gebracht wird. Nicht eingebunden bei irgendwelchen vorhandenen Appanbietern, sondern ein eigenständiges Konzept unserer Stadt. Unser Ziel: unsere Heimat Lauda-Königshofen noch stärker in den Fokus rücken“, so CDU-Fraktionschef Marco Hess.

Die Idee kam aus den Reihen der jungen Generation für die Kommunalwahl und wurde in mehreren Gesprächen mit der Jugend bei Gesprächen in den Stadtteilen besprochen und fand hierbei guten Zuspruch. „Aber wir sehen darin für alle Generationen, Gewerbe, Vereine und die Verwaltung selbst einen enormen Vorteil“, so Hess. Philipp Hahn, Marco Hess und Dominik Martin hatten gemeinsam mit den anderen jungen Vertretern auf der Liste der CDU diese Idee in den vergangenen Wochen intern angesprochen und gefordert.

„Digitalisierung ist in aller Munde – verknüpft mit der häufigen Forderung nach
Bürgerbeteiligung und mehr Transparenz“, so der Antrag. Und weiter: „Egal ob Windradbau, Kinderbetreuung oder Gewerbepark, die Bürgerinnen und
Bürger wollen und müssen frühzeitig über geplante Projekte und andere wichtige Entscheidungen ihrer Stadt ausreichend informiert und darin einbezogen werden.“ „In Zeiten der Digitalisierung, steht uns als Kommune die Möglichkeit offen, dies zeitgemäß umzusetzen. Anfang 2019 hat die Universitätsstadt Tübingen als erste
Kommune Baden-Württembergs eine „BürgerApp“ eingeführt, bei welcher alle
Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren in strittige Themen miteinbezogen werden. Dies ist nicht nur per Smartphone möglich, auch per Post und über das Internet kann an den Abstimmungen teilgenommen werden. Eine solche App ist ein
langfristiges Projekt, welches vielseitig einsetzbar ist“, so die Forderung.

Hess stellte klar: „Wir wollen keine kurzfristige Wahlkampfforderung aufstellen, unser Ziel ist es, langfristige Konzepte für unsere Kommunen zur Verfügung zu stellen.“

In ihrem Antrag schreibt die CDU-Fraktion nun an Bürgermeister Maertens und fordert diesen auf, sich dieser Thematik unvoreingenommen anzunehmen.

„Wir bitten deshalb die Verwaltung, sich diesem Antrag anzunehmen und dabei sich auch selbst die Möglichkeit vor Augen zu führen, welche Chancen für uns als Stadt in der Einrichtung einer solchen App sich ergeben.“

Die CDU betont, dass man als Stadt bereits 2014 mit dem Ausbau von WLAN-Hotspots im Stadtgebiet kreisweit zu den Vorreitern zählte. Es bieten viele Chancen und Möglichkeiten, diese Idee in ein stimmiges
Gesamtkonzept auch unter Einbindung der städtischen Medien wie Newsletter und Homepage zu gießen. cdu

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