Lauda. Mit der interessierten Bürgerschaft trafen sich die Kandidaten der CDU zu einem Rundgang in Lauda. Der Schwerpunkt der Begehung wurde hierbei auf die künftigen Entwicklungen im Bereich Kleinkindbetreuung, Schulentwicklung und Erhalt und Ausbau der notwendigen Infrastruktur im Bereich Straßenbau gelegt.

Das Mitglied im Arbeitskreis Schulentwicklung Hartmut Schäffner erläuterte den Interessierten die geplanten Baumaßnahmen im Bereich des Schulzentrums. Es sollen hier die dringend benötigten neue Klassen- und Fachräume für die Realschule geschaffen werden. Ebenfalls müssen auch die durch Zusammenlegung der Grundschule Mitte und Süd benötigten neuen Räume realisiert werden. 

Hierbei betonte Stadträtin Tina Hemmrich, dass neben der räumlichen Ausstattung der Grundschule für die Eltern auch die Betreuungsangebote von großer Bedeutung sind. Sie fordert eine höhere Flexibilität für die Eltern. Stadtrat Christof Kulzer forderte auch Konzepte, die den Eltern im gesamten Stadtgebiet eine über die bereits bestehende Betreuung bis 14 Uhr hinausgehende Betreuung ermöglicht.

Im Bereich des evangelischen Kindergartens erläuterte Hemmrich, dass man mit derKirchengemeinde über den Erwerb der Gebäude und der Schaffung zweier neuer Krippengruppen im Gespräch sei. 

Auch die erforderlichen Straßensanierungen in Lauda kamen zur Sprache und wurden thematisiert. 

Zum Schluss diskutierten die Beteiligten nochmals über den Bau der Bahnunterführung Nord. Anhandder animierten Darstellung des Baus erklärten dieStadträte Dr. Hans-Dieter Heinrich und Christof Kulzer den geplanten Verlauf der Unterführung. Andreas Mittelsdorf betonte die für eine Entwicklung des Gewerbes notwendige zeitgemäße Anbindung von Lauda an die Bundesstraße. Der Umweg über Königshofen belastet Bewohner und Umwelt unnötig und der zusätzliche Aufwand an Energie und Arbeitszeit ist nicht akzeptabel. Die Runde wies darauf hin, dass durch den möglichen Begegnungsverkehr der tägliche feierabendliche Stau beendet würde. Dr. Hans-Dieter Heinrich ergänzte, dass im Rahmen der bevorstehenden Sanierung der Becksteiner Straße bereits verkehrsberuhigende Maßnahmen berücksichtigt sind, welche die Sicherheit für die Fußgänger erhöhen und die Attraktivität für den Durchgangsverkehr nehmen sollen. cdu

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Sachsenflur/Königshofen. Der CDU-Stadtverband Lauda-Königshofen besuchte zum Auftakt der anlässlich der Kommunalwahl stattfindenden Rundgangtermine vor Ort die Stadtteile Sachsenflur und Königshofen. Bereits in den vergangenen Jahren besuchte die Fraktion im Gemeinderat regelmäßig verschiedene Stadtteile, um sich immer wieder über Probleme und Projekte zu informieren. 

Stadträtin Ellen Bawidamann begrüßte mit ihrer Mitkandidatin Tamara Weiland-Müller die anwesenden Kandidaten und interessierte Bürgerschaft in Sachsenflur. Dort berichtete Horst Hohl von der Sanierungsbedürftigkeit der evangelischen Kirche. Ferner besichtigten die Kandidaten gemeinsam mit der Bürgerschaft in Sachsenflur das Areal rund um dieSchlössleinsgasse und das dort angedachte, neue Baugebiet. Das neue Baugebiet am Kailberg erfahre eine sehr gute Nachfrage, so Bawidamann. Man habe weitere junge Leute vor Ort, die gerne bauen möchten, ergänzte Weiland-Müller.

Stadtrat Marco Hess (Oberbalbach) sicherte zu, dass man sich im Gemeinderat dafür stark machen werde, dass auch künftig bezahlbare Bauplätze bedarfsgerecht in allen Stadtteilen ausgewiesen werden. „Hier dürfe man nicht zu lange zuwarten, sondern möglichst frühzeitig reagieren, dass die junge Generation auch eine Möglichkeit habe, vor Ort in ihrer Heimat zu bauen“, so Kandidat Dominik Martin (Gerlachsheim). Themen in Sachsenflur waren ferner die Sanierung des Gemeindesaals, die Hochwasserschutzmaßnahmen an der Umpfer und die Entwicklung der unteren Gasse. 

Weiter ging es für die Kandidaten im Anschluss mit einem Rundgang in Königshofen. Treffpunkt war hierbei an der Kirche in der Königshöfer Dorfmitte, wo auch das Thema Kindergartenneubau besprochen wurde. Unter Federführung von Kandidat Uli Stier nahm dieser die interessierte Bürgerschaft mit auf einen Rundgang, der vor allem die Verkehrsproblematik an der Hauptstraße in Königshofen in Blick hatte sowie die Problematiken rund um das INAST-Areal in Königshofen. Gerade auch in der Antoniusstraßebestand der Wunsch, dort eine zeitliche Parkbegrenzung für die eingezeichneten Parkplätze vorzunehmen, wie auch Kandidatin Sarah Müller herausstellte. Weiter ging es am Ende noch in der Eisenbahnstraße. Stadtbaumeister Blessing informierte die interessierte Bürgerschaft über die Planungen und Maßnahmen, die dort vorgesehen und vom Gemeinderat beschlossen wurden. 

Im Nachgang zum Rundgang sicherte Hess zu, einen CDU-Antrag an die Verwaltung zu den Themen Inast und zeitliche Parkplatzbeschränkung einzureichen, was zwischenzeitlich auch bereits geschah. cdu

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Die Zusage stand schon länger, nun konnte im Terminkalender noch ein Termin im Main-Tauber-Kreis eingetaktet werden: am Freitag, den 10. Mai 2019, besucht der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans MdL Lauda-Königshofen und hierbei konkret den Stadtteil Unterbalbach.

Ministerpräsident Hans kommt hierbei auf Einladung der Jungen Union (JU) Lauda-Königshofen. Stadtverbandsvorsitzender Marco Hess lud Hans bereits vor über einem Jahr ins Taubertal ein, nachdem dieser als Nachfolger von Annegret Kramp-Karrenbauer die Nachfolge an der Regierungsspitze im Saarland übernahm und seitdem jüngster Ministerpräsident in Deutschland ist. Hans ist 41 Jahre, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Seit Oktober 2018 ist er zudem Vorsitzender der CDU Saar. Der Bürgerdialog im DjK-Sportheim in Unterbalbach (Wagnerstraße) wird gemeinsam von JU und CDU veranstaltet. Beginn ist um 17 Uhr. Im Anschluss an die Veranstaltung (gegen 19 Uhr) findet für alle interessierten Bürger unter Leitung von Ortsvorsteher Andreas Buchmann mit den Kandidaten der CDU zur Kommunalwahl noch ein Rundgang durch Unterbalbach statt. Interessierte Bürger sind zum Bürgerdialog herzlich willkommen. Ministerpräsident Hans wird zum Thema „Ländlicher Raum – Digitalisierung – Zukunft – wohin steuert unser Land?“ sprechen.

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Lauda-Königshofen. Alle sind sichtlich motiviert beim gemeinsamen Pressetermin in Beckstein. Die „Jungen“ in der CDU luden hierzu ein und wollten sich und ihre politischen Ziele vorstellen. Bereits bei der letzten Kommunalwahl konnten aus der Nachwuchsorganisation, der Jungen Union, Kandidatinnen und Kandidaten für eine Kandidatur gewonnen werden. Auch diesmal gelang es dem Stadtverbandsvorsitzenden Marco Hess und seinem Vorstand, insgesamt 8 Mitglieder für den Gemeinderat, 2 für den Kreistag und 5 Kandidaten für die Ortschaftsratslisten zu gewinnen. „Damit sind wir die mit Abstand stärkste Vertretung der jungen Generation über alle Wahllisten im Stadtgebiet und weit darüber hinaus. Auch kreisweit ist das spitze“.

Alle Kandidaten betonten, ihnen sei viel daran gelegen, die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl zu erhöhen. Wenn nur gut die Hälfte zu Wahl ginge, sei das nicht zufriedenstellend, so der Tenor der Runde. Ziel müsse es daher besonders sein, die Wahlbeteiligung zu erhöhen und auch die junge Generation an die Urne zu bekommen. „Demokratie funktioniert nur durch mitmachen“.

Aktuell ist Marco Hess (25 Jahre) der jüngste Vertreter im Gemeinderat. Diesmal besteht die Möglichkeit, mehr junge Vertreter in die Gremien zu entsenden, da beispielsweise in Oberlauda ein amtierender Stadtrat der CDU aufhört. „Notwendig ist, dass bei den wichtigen Entscheidungen über die Zukunft unserer Stadt auch die Jugend mit an Bord ist. Neben erfahrenen Stadträte ist es auch sinnvoll, dass junge Vertreter ihre frische Ideen in die Kommunalpolitik einbringen, denn: es müssen alle Generationen bei den Entscheidungen vertreten sein“, so Dominik Martin.

Die jungen Kandidaten auf der Liste der CDU sind hochmotiviert und wollen gemeinsam mit den weiteren CDU-Kandidaten im anstehenden Wahlkampf sich und ihre Ziele vorstellen und mitarbeiten, dass sich die Stadt Lauda-Königshofen auch künftig positiv entwickelt.

„Gerade für junge Familien ist die Frage eines bezahlbaren Bauplatzes sehr wichtig“, betont beispielsweise Bastian Braun (26 Jahre) aus Oberlauda. Und sein Mitkandidat Fabian Bayer (24) ergänzt: Bauplätze in allen Stadtteilen müssen möglich und realisiert werden. Dem pflichtete auch Thomas Leimbach (28) bei, der erst kürzlich sich seinen eigenen Traum von einem Eigenheim in Oberlauda realisiert hat.

Auch das Thema Naturschutz, Landschaftspflege und Landwirtschaft wird von den Kandidaten im Gespräch beleuchtet. Philipp Hahn (28 ), von Beruf Lehrer am Gymnasium in Osterburken, ist dieses Thema sehr wichtig. Er selbst bringt sich seit vielen Jahren auch in diesem Bereich ein, hat den Weinlehrpfad mit neu konzipiert und gestaltet und ist bei der Pflege von Feld- und Wanderwegen aktiv.

„Gerade bei uns in Beckstein ist der Tourismus ein wichtiges Thema“, so Hahn. „Daneben brauchen wir aber auch gute Mobilfunkversorgung“, ergänzt er. Er sei dankbar, dass man im vergangenen halben Jahr auf Initiative der Jungen Union (wir berichteten) bereits aktiv wurde, der zuständige Staatssekretär zu Gast in Beckstein war und die Lage ausführlich besprochen wurde. Mittlerweile gibt es im Vodafone-Netz bereits deutliche Verbesserungen.

Neben Mobilfunk ist auch der Ausbau weiterer WLAN-Hotspots, welchen die Junge Union 2014 gefordert und über den Gemeinderat eingebracht hatte, auf der Agenda. Nach den ersten Standorten, soll hier der Ausbau in den Stadtteilen weitergehen, so Marco Hess.

Schule, Kindergärten und der öffentliche Personennahverkehr waren weitere Themenfelder, auf denen die Kandidaten ihre Ideen einbrachten.

Dominik Martin und Marco Hess stellten dann gemeinsam mit den weiteren Kandidaten noch ihre Forderung und das Konzept einer „BürgerApp Lauda-Königshofen“ vor. Der Grundgedanke: Bürger der Kommune können zu strittigen Themen an Umfragen teilnehmen und direkt ihre Meinungen dazu abgeben. Ergebnisse sind für den Gemeinderat zwar nicht bindend, sie dienen vielmehr als Informationsbasis zur Entscheidungsfindung. Die App beschränkt sich dabei auf die Bürger der Stadt Lauda-Königshofen. Als Pilotprojekt nannte Martin hier beispielsweise die Stadt Uhingen.

Bei den Umfragen werden Informationen über die Thematik durch die Verwaltung und die Fraktionen geliefert und die Standpunkte der einzelnen Fraktionen für die Bürger verständlich dargestellt. Jeder Bürger kann mit seinem personifizierten Zugang einmalig an einer Befragung teilnehmen.

Neben den Befragungen können weitere Bereiche in der App integriert werden. Beispielsweise für örtliche Händler und Gewerbetreibende, um Informationen, Angebote und Werbung zu schalten. Ebenfalls sollen Veranstaltungsinformationen und Vereinsnachrichten eingebunden werden. Auch eine Koppelung mit dem neu einzuführenden Ratsinformationssystem wäre denkbar.

Die Kommune erhält bei Umfragen anonymisierte Auswertungen. Diese können dann dem Gemeinderat in den entsprechenden Sitzungen vorgestellt werden.  Auswertungen können je nach Wunsch differenziert(Stadtteile/Alter) dargestellt werden.

Eine Befragung könnte durch eine Fraktion des Gemeinderates, den Ortschaftsrat eines Stadtteils oder eine Mindestanzahl an Bürgerunterschriften eingeleitet werden.

Der vielfach geäußerte Wunsch nach mehr Dialog und einer direkteren Bindung kann auch ohne aufwändige und kostenintensive Volksentscheide verwirklicht werden. Die „BürgerApp“ stellt eine zeitgemäße Bürgerbeteiligung dar, die dem Partizipationswunsch vieler Bürgerinnen und Bürger entspricht. ju

Folgende Kandidaten kandidieren für den Gemeinderat: Marco Hess (Oberbalbach), Dominik Martin und Hannes Lurz (beide Gerlachsheim), Philipp Hahn (Beckstein), Bastian Braun, Fabian Bayer und Thomas Leimbach (alle Oberlauda), Frank Schönhöfer (Lauda)

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Innovationen sichern gute Marktposition

Von Peter D. Wagner Mitarbeiter der Fränkischen Nachrichten

Wie geht es mit der deutschen Wirtschaft weiter? Dies war eine der zentralen Fragen beim „Forum Mittelstand“ mit dem parlamentarischen Staatssekretär Thomas Bareiß.

Lauda/Gerlachsheim. Aktuelle Wirtschaftsthemen standen im Mittelpunkt des „Forum Mittelstand“ mit MdB Thomas Bareiß, parlamentarischer Staatssekretär sowie Tourismusbeauftragter beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Den Info- und Diskussionsabend im Josefshaus in Gerlachsheim veranstalteten die Junge Union (JU) und der CDU-Stadtverband Lauda-Königshofen sowie der CDU-Ortsverband. 


i_Park besichtigt

Zuvor besichtigte Bareiß bei einem Rundgang den i_Park-Tauberfranken in Lauda, bei dem unter anderem MdB Nina Warken, der Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion, Marco Hess sowie der JU-Stadtverband- und Bezirkvorsitzende Dominik Martin weitere Teilnehmer waren. Nach Außerbetriebnahme der ehemaligen Kaserne von der Bundeswehr 2004 sei das Areal 2006 erworben und ab 2007 zu einem Gewerbepark entwickelt worden, deren Gesellschafter 51 Prozent privatwirtschaftlich sowie zu 49 Prozent die Städte Lauda-Königshofen und Grünsfeld seien, berichtete Geschäftsführer Armin Kordmann.

Seither habe man rund zehn Millionen Euro, davon drei Millionen städtebauliche Fördermittel, vor allem in den Gebäudebestand investiert. Mittlerweile beherberge der i_Park-Tauberfranken auf 20 000 Quadratmetern etwa 35 Unternehmen mit 500 Beschäftigten.

Exemplarisch für eine Firma, die im i_Park-Tauberfranken gestartet sei und sich sehr erfolgreich entwickelt habe, stellte Prokurist Thomas Michelbach die 2007 gegründete Quintex GmbH vor, einem weltweit tätigen Spezialisten im Bereich des Explosionsschutzes zum Beispiel in der chemischen Industrie. Eine weitere Besuchsstation war die inab –Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft mbH im Gebäude des ehemaligen Klosters in Gerlachsheim.


Mittelstand wichtig

Er habe in seiner Zeit als Abgeordneter seit 2005 in seinem Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen drei Kasernenschließungen miterleben müssen, berichtete Bareiß am Abend im Kontext mit der Geschichte des i_Park-Tauberfranken und als Beispiele für den Strukturwandel im ländlichen Raum. Zugleich sei der Mittelstand eine Stärke, die Baden-Württemberg auszeichne sowie in dieser Ausprägung in Europa womöglich ebenso einmalig sei wie die Anzahl der „Hidden Champions“ und Weltmarktführer insbesondere auch in spezialisierten Marktsegmenten.

„Oft sind es die familiengeführten kleinen und mittleren Unternehmen, die enorm innovativ sind und sich daher langfristig halten können. Diese Firmen machen unsere Wirtschaft und Strukturen sehr stark und stabil“, betonte er.

„Wir werden auch im nächsten Jahrzehnt Produkte und Innovationen für weltweite Märkte haben“, zeigte sich der Staatssekretär überzeugt. Allerdings müsse die Politik enorm viel tun, um diesen Schatz langfristig zu sichern und zu erhalten, was eine große Herausforderung darstelle. „Es wird bewusst etwas kaputt gemacht, was wir trotz neuer Innovationen noch bräuchten“, meinte er in Bezug auf Verbrennungsmotoren. Lastkraftfahrzeuge aus deutscher Produktion, die international sehr zahlreich zu finden seien, nannte er als Beispiele für weltweit anerkannte Qualität.

Märkte organisieren und betreiben, bedeute womöglich auch, Fusionen einzugehen, um weltweit eine Rolle zu spielen. Ein Exempel hierfür könnte ein Zusammenschluss der Schienenverkehrssysteme TGV und ICE sein, die zwar in Europa eine bedeutsame Rolle spielen, jedoch nicht global, während auf diesem Sektor China die Nase weit vorn habe. An derartigen Beispielen müsse sich zeigen, welche Rolle Europa zukünftig in der Weltwirtschaft spielen werde.

„Man muss die AfD politisch bekämpfen, darf jedoch nicht den Fehler machen, sie und deren Wähler auszugrenzen. Die AfD ist keine Partei, die Probleme lösen, sondern ganz andere Wege gehen möchte“, bezog Bareiß Stellung. Friede, Demokratie und Freiheit seien äußerst bedeutsame Werte, die es auch zukünftig zu sichern gelte. Ganz wichtig sei, dass ebenso junge Menschen diese Werte schätzen und für sie kämpfen würden.


Bürokratie abbauen

In Europa gelte es unter anderem, die Wirtschaft und speziell den Mittelstand weiter auszubauen. Zudem müsse auch kleinen Einheiten wieder mehr Raum gegeben werden wie etwa im Tourismus und in der Gastronomie, die durch zu viel Bürokratie und Auflagen enorm eingeengt würden. „Wir brauchen mehr Initiativen und Geist für eine Entbürokratisierung, um mehr Flexibilität zu schaffen“, appellierte der parlamentarische Staatssekretär. „Ich will positiv gestalten und etwas voranbringen, auch wenn es manchmal konträr diskutierte Themen und Projekte sind“, beschrieb er seine Ziele.

„Ich glaube dass es in Deutschland enorm viel Potenzial gibt“, betonte er. Insbesondere in Bereichen der Digitalisierung und Verkehrsinfrastruktur müsse noch mehr getan werden. „Die Möglichkeiten dazu gibt es und auch die Gelder wären da“, meinte Bareiß. „Wenn wir das angehen und schaffen, bin ich überzeugt, dass es unserer Wirtschaft auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiterhin gut sowie vielleicht sogar noch besser gehen wird“, hob er hervor, bevor er für individuelle Fragen und Diskussionen zur Verfügung stand.

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Lauda-Königshofen. Im Rahmen der jüngsten Zusammenkunft zur Vorbereitung der Kommunalwahl 2019 hat die Versammlungsrunde auch die ersten Termine bekanntgegeben, an denen die Möglichkeit besteht, vor Ort mit den Kandidatinnen und Kandidaten der CDU zur Kommunalwahl 2019 sowie den Mandatsträgern im Gemeinderat und Kreistag persönlich zu sprechen und Anregungen mitzugeben. Bei einem Stadtteilrundgang können so Probleme und Fragen besprochen werden.

Die erste Gelegenheit zum Austausch findet am kommenden Sonntag, 07. April, ab 10 Uhr im Sportheim in Messelhausen mit einem gemeinsamen Frühschoppen mit MdB Alois Gerig statt. Weiter geht am Mittwoch, 24. April ab 18 Uhr in Sachsenflur und im Anschluss in Königshofen. Als weiterer Termin steht ein Besuch in Lauda fest, welcher am Donnerstag, 25. April um 18 Uhr, stattfindet.  Die Rundgänge in den Stadtteilen werden fortgesetzt am 02. Mai, 18 Uhr, in Beckstein, am 09. Mai um 18 Uhr in Messelhausen und anschließend in Marbach, am 10. Mai um 19 Uhr in Unterbalbach, am 12. Mai, 18 Uhr in Gerlachsheim, am 15. Mai um 18 Uhr in Heckfeld und anschließend in Oberlauda sowie am 16. Mai um 18 Uhr in Deubach und anschließend in Oberbalbach. Über die Tagespresse wird die Bevölkerung nochmal über alle Termine am jeweiligen Veranstaltungstag informiert. Über Einzelheiten und die Bürgergespräche wird auch nochmal rechtzeitig vor der jeweiligen Veranstaltung die Bürgerschaft informiert.

Daneben weisen die Kandidaten auf die Möglichkeit hin, Ideen zur Kommunalwahl auch über die „Ideen-Postkarte“ einzusenden oder an idee@cdu-lauda-kgh.de per E-Mail einzureichen. Alle Ideen münden dann in die Diskussion über das Kommunalwahlprogramm für die kommenden 5 Jahre. Gemeinsam mit den Ergebnissen der Stadtteilbesuche der Fraktion in den letzten 2 Jahren und den Ideen der Bürgerschaft werden sich die Kandidaten dann mit voller Kraft für die Themen unserer Stadt mit ihren 12 Stadtteilen einsetzen. cdu

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Messelhausen. Zu einem „Politischen Frühschoppen“ im Sportheim von Messelhausen luden erneut die beiden Verbände von Junger Union (JU) Lauda-Königshofen sowie der CDU Messelhausen. Dabei konnten die Vorsitzenden, Marco Hess (JU) und Alois Kuhn (CDU) über 50 Besucher begrüßen und freuten sich, dass auch viele Kandidaten für die Kommunalwahl am 26. Mai nach Messelhausen kamen. Ein besonderer Gruß galt dem örtlichen Bundestagsabgeordneten des hiesigen Wahlkreises Alois Gerig, der zudem Ausschussvorsitzender für Landwirtschaft und Ernährung im Deutschen Bundestag ist. Alois Kuhn betonte dabei in seiner Begrüßung auch, dass es die örtlichen CDU-Vertreter im Gemeinderat gewesen seien, die in den letzten Jahren beispielsweise das Thema „neues Feuerwehrdomizil für Messelhausen“ vorangetrieben und politisch umgesetzt haben. Die Baumaßnahme laufe aktuell. „Ich finde es toll, dass die Fraktion auch in den letzten Jahren immer wieder bei uns und in den anderen Stadtteilen unterwegs war, um die Probleme vor Ort aufzugreifen und anzupacken“, dankte Kuhn in Richtung der anwesenden Mandatsträger.

Während eines kurzweiligen Vormittags streifte MdB Gerig in seinem Impulsvortrag zahlreiche Politikfelder auf deutscher, europäischer aber auch regionaler Ebene. Dabei ging er unter anderem auf den Brexit und die Europawahl, aber auch die deutsche und internationale Landwirtschaft sowie die damit zusammenhängenden Risiken und Herausforderungen ein. Gerig sprach sich für einen klar pro-europäischen Kurs aus und ermunterte alle, wählen zu gehen. „Ein hohe Wahlbeteiligung ist bei allen Wahlen immer wichtig – besonders jetzt, in unsicheren Zeiten“, so der Abgeordnete.

Während parallel dazu aus der Sportheim-Küche frische Weißwürste gereicht wurden, konnten in der anschließenden Diskussion noch zahlreiche Fragen und Problemfelder, wie beispielsweise der Umwelt- und Naturschutz oder auch Themen wie Bioenergie, Stromleitungen und Mobilfunk sowie Breitband vertieft werden. „Die Diskussion mit Ihnen und Euch allen ist mir besonders wichtig, um zu hören, wo der Schuh drückt“, so MdB Gerig.

Der JU-Stadtverbandsvorsitzende Marco Hess dankte Gerig für seine Bereitschaft, zum politischen Gespräch zur Verfügung zu stehen. Es sei bereits der zweite Besuch in den letzten 3 Jahren.
Im Anschluss galt die „Bühne“ den zahlreich anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderats- und Kreistagswahl auf der Liste der CDU.

Neben einer Kurzvorstellung aller Kandidaten betonten zahlreiche Vertreter noch, für welche Themen und Bereiche sie sich besonders im Gemeinderat einsetzen möchten. Aufmerksamkeit galt dabei vor allem den beiden Messelhäuser Kandidaten Hans-Christian Braun sowie Dorothee Walter, die ebenfalls, wie weitere Kandidaten zur Ortschaftsratswahl in Messelhausen, anwesend waren. Im persönlichen Dialog konnten anschließend noch Gespräche mit den einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten geführt werden.

Alois Kuhn und Marco Hess dankten Gerig mit einem kleinen Präsentkorb für seine Unterstützung, verbunden mit der Bitte, auch weiterhin die Themen aus Lauda-Königshofen und der Heimat mit Nachdruck in Berlin zu vertreten. „Bei vielen Themen sind wir auf Unterstützung aus Stuttgart oder Berlin – zum Beispiel bei Fördermitteln – angewiesen. Es ist gut zu wissen, wen man ansprechen und um Unterstützung bitten kann“, so Kuhn und Hess. ju/cdu

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Lauda-Königshofen. Knapp 50 stimmberechtigte Mitglieder sowie zahlreiche Gäste haben kürzlich die Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste der CDU für die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 nominiert. In der Nominierungsversammlung sowie einer Nachnominierung wurden die Listen für die Wahl zum Gemeinderat aufgestellt, wobei die CDU hierbei wieder als derzeit stärkste Kraft im Gemeinderat zahlreiche neue Kandidaten gewinnen konnte. Das Durchschnittsalter liegt bei knapp 46 Jahren.

Starke Liste mit engagierten und qualifizierten Persönlichkeiten

Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbands, Egbert Wöppel, gab einen Überblick der inhaltlichen Schwerpunkte und erläuterte auch die Zusammenstellung der Liste. „Als CDU war es uns ein großes Anliegen, ein breit gefächertes Team zusammenzustellen, welches nicht nur aus engagierten und qualifizierten Persönlichkeiten besteht, sondern darüber hinaus eine hervorragende Mischung aus erfahrenen Gemeinderäten und -rätinnen sowie erstmals kandidierenden Bürgerinnen und Bürgern mit frischen Ideen darstellt – Frauen und Männer aus allen Stadtteilen, aus vielen beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeiten und Bereichen, aus verschiedenen Altersgruppen. Dies spiegelt unsere starke Liste wieder.“ Erfreulich sei, dass über ein Viertel aller Kandidaten im Alter bis 35 Jahre ist. „Damit ist bei uns auch die junge Generation an Bord“, zeigte sich Stadtrat und Fraktionsvorsitzender Marco Hess erfreut, der bisher der jüngste Vertreter im Gemeinderat ist. Auch zahlreiche weibliche Kandidatinnen haben sich wieder für eine Kandidatur bereiterklärt. „Gemeinsam haben wir in den vergangenen Jahren vieles erreichen und umsetzen können“, so Wöppel und Hess bei der Nominierungsversammlung. Beide erinnerten aber auch daran, dass die Bahnunterführung Nord beispielsweise bei den größeren Projekten weiterhin auf der Agenda stehe und die Umsetzung nicht aus politisch motivierten Gründen scheitern dürfe. „Wir kämpfen jedenfalls dafür, dass diese kommt. Die finanzielle Unterstützung von 75 Prozent aus Stuttgart ist momentan sehr gut“, so der Stadtverbandsvorsitzende.

Der CDU-Stadtverband Lauda-Königshofen präsentiert sich mit der aufgestellten Liste optimistisch den Wählerinnen und Wählern und wirbt um deren Vertrauen und Zustimmung. Die Kandidatinnen und Kandidaten treten an, damit die CDU auch nach 2019 die mit Abstand stärkste Fraktion im Gemeinderat der Stadt Lauda-Königshofen sein wird. Oberstes Ziel ist es, Lauda-Königshofen weiterhin finanziell handlungsfähig und damit zukunftsfähig zu halten. Es geht um die Zukunft aller, nicht um die Vorteile einzelner. Das inhaltliche Programm wird den Rahmen für die gemeinsame Arbeit von Fraktion und Stadtverband in der Zukunft sein. Das Programm ist gerade in der Endabstimmung und entstand aus Anregungen, zahlreichen Gesprächen und vor Ort Terminen der CDU-Fraktion in den vergangenen Jahren. Dabei konnten und können auch weiterhin die Bürgerinnen und Bürgern ihre Ideen einbringen. Anregungen werden unter idee@cdu-lauda-kgh.de entgegen genommen.

Alle Kandidaten werden in den kommenden Wochen sich in mehreren Terminen in den Stadtteilen sowie bei Wahlkampfständen auch den Bürgern vorstellen und um Vertrauen werben. Daneben informiert die CDU auch im Internet und in den sozialen Netzwerken über ihre Kandidaten, Termine und Aktionen. Über Termine vor Ort wird auch über die Tagespresse informiert.

Der CDU-Stadtverband setzt darauf, Altes zu überdenken, Bewährtes weiterzuführen, Verbesserungswürdiges anzupacken und neue Wege zu gehen. Damit Lauda-Königshofen eine lebens- und liebenswürdige Stadt für alle Generationen bleibt.

Das sind die Kandidaten im Einzelnen: Für Beckstein: Philipp Hahn und Thomas Michelbach; Deubach: Adelbert Lanig; Gerlachsheim: Dominik Martin, Edgar Klingert, Dr. Hannes Lurz und Norbert Groß; Königshofen: Uli Stier, Johannes Ulrich, Sarah Müller und Natalie Günter; Lauda: Tina Hemmrich, Christof Kulzer, Judit Menz, Andreas Mittelsdorf, Frank Schönhöfer, Dr. Hans-Dieter Heinrich, Klaus Vierneisel und Florian Umminger; Marbach: Hartmut Schäffner und Jörg Zeitsmann;  Messelhausen: Hans-Christian Braun und Dorothee Walter; Oberbalbach: Marco Hess und Mike Noorlander; Oberlauda: Bastian Braun, Fabian Bayer und Thomas Leimbach; Sachsenflur: Ellen Bawidamann und Tamara Weiland-Müller; Unterbalbach: Hilde Schwab, Werner Faul und Gabriel Mütsch. Bedauerlich sei, dass man für Heckfeld diesmal keine Kandidaten gewinnen konnte.

Daneben kandidieren Dominik Martin, Marco Hess, Klaus Vierneisel, Egbert Wöppel, Tina Hemmrich und Andreas Buchmann für die CDU bei der ebenfalls anstehenden Kreistagswahl (wir berichteten bereits).

Auch in den Stadtteilen mit Ortschaftsrat ist die CDU wieder präsent. In Unterbalbach, Sachsenflur, Marbach, Oberbalbach, Beckstein und Messelhausen kandidiert die CDU wieder mit je einem eigenen Wahlvorschlag und interessanten Persönlichkeiten. cdu

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Die verschiedensten Themen diskutieren, Impulse erhalten und dabei einen Austausch mit Funktionsträgern herstellen: Diese Gründe bewogen den Stadtverband Lauda-Königshofen der Jungen Union (JU) bereits 2014, die Reihe „Zukunftsdialog“ ins Leben zu rufen. Eine inzwischen etablierte jährliche Veranstaltungsfolge, die seither stets die entsprechende Öffentlichkeit findet. So auch diesmal, als die nunmehr schon sechste Auflage rund 60 interessierte Besucher im Rebgut-Keller in Lauda vereinte, um sich hier über gut zwei Stunden vor allem mit den Schwerpunkten „Aktuelle Verkehrspolitik“ und „Digitalisierung“ zu beschäftigen.
„Wir wollen mit diesem Format die Gelegenheit bieten, mit Politikern und Experten exklusiv ins Gespräch zu kommen und die unterschiedlichsten Themenfelder in der Diskussion zu vertiefen“, erklärte eingangs der JU-Stadtverbandsvorsitzende und CDU-Fraktionschef im Gemeinderat, Marco Hess, der sich in seiner Begrüßung sicher zeigte, dazu einen kompetenten Repräsentanten gewonnen zu haben. Näher auf den Gast des Abends, den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger (MdB), eingehend, skizzierte Hess zuerst kurz dessen bisherigen politischen Werdegang.


Seit 2009 für die CDU Mitglied des Deutschen Bundestages, sonst mit seiner Familie im Wahlkreis Ludwigsburg lebend, brachte sich Steffen Bilger selbst früher in verschiedenen Ämtern der Jungen Union aktiv ein, so unter anderem als Bezirksvorsitzender der JU Nordwürttemberg und später als Landesvorsitzender von Baden-Württemberg. Seit 2011 auch an der Spitze des CDU-Bezirkes Nordwürttemberg, ernannte man Bilger bei der Regierungsbildung der Großen Koalition im Nachgang zur vorherigen Bundestagswahl in diesem März zum Parlamentarischen Staatssekretär im so bezeichneten Verkehrsministerium.


Soweit die Schilderung der Persönlichkeit des 39-Jährigen durch Marco Hess, der sich im Anschluss noch mit der Intention des „Zukunftsdialogs“ befasste. Nach der Erinnerung an die bisherigen Auftritte der langjährigen Präsidentin des Bayerischen Landtages, MdL Barbara Stamm, des JU-Bundesvorsitzenden Paul Ziemiak, des Parlamentarischen Staatssekretärs, MdB Markus Grübel, des CSU-Fraktionschefs im Münchner Landtag, MdL Thomas Kreuzer, sowie des Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, gehörte das Wort dann aber endgültig dem Staatssekretär Steffen Bilger, der hierzu zum Einstieg auf die aktuelle Verkehrspolitik in Deutschland „noch etliche Defizite“ nicht verhehlte.
Daher habe man auch seitens des Ministeriums erst kürzlich den Komplex „Mobilität der Zukunft“ angestoßen, wobei es in den insgesamt sechs Arbeitsgruppen darum gehe, die verschiedensten Bereiche jeweils ernst zu nehmen, so der Politiker, der über mögliche Anwendungen und Chancen auf alternative Antriebe zu sprechen kam, beispielsweise bei neuen Schiffen. Auf die Schiene überleitend, machte der Vertreter des Ministers auf das Ziel aufmerksam, bis 2030 die Zahl der Fahrgäste zu verdoppeln, was ohne Aufschub einen verstärkten Ausbau im Sektor Oberleitungen, sprich Elektrifizierung, bedinge.

„Aber alles dauert seine Zeit“, merkte Steffen Bilger an, der noch einen langen Weg erkannte, ebenfalls hinsichtlich der Elektromobilität, bei der man doch „einiges verschlafen“ habe, ehe er zum Mobilfunk ausdrücklich die Gleichwertigkeit des ländlichen Raumes unterstrich. Ursprünglich darauf verständigt, 98 Prozent der Haushalte innerhalb der Bundesrepublik abzudecken, peile man derzeit eine Steigerung auf 99 Prozent an, dies mit der Absicht im Hinterkopf, auch die letzten noch vorhandenen „weißen Flecken“ zu beseitigen. Mit der Vergabe der neuen 5G-Frequenzen erhoffe man sich hier einen Schub, betonte der Redner, der über die dreijährige finanzielle Unterstützung durch den Bund beim Breitband den Blick in diesem Bereich auf den Main-Tauber-Kreis lenkte, den er in diesem Zusammenhang als „positives Beispiel“ hervorhob.

Ganz zum Schluss wolle er doch noch auch den Diesel streifen, an dem „eine Menge Arbeitsplätze“ dranhingen, fügte der 39-Jährige an, der die Forderung nach vergleichbaren Luftreinhaltungszielen bekräftigte. Es sei eben ein Unterschied, ob man Messstellen direkt neben der Fahrbahn oder im Abstand von bis zu zehn Metern, wie es die EU-Richtlinien zuließen, einrichte, äußerte Steffen Bilger, der sich an dieser Stelle nicht verkniff, offensiv in eine andere Richtung der Parteienlandschaft hinzudeuten, dass „wohl einige bewusst Fahrverbote begrüßen“.
Die von ihm auf mindestens 3000 Euro bezifferte Wertminderung und weitere Unannehmlichkeiten blieben dabei außen vor, so der bedauernde Zusatz, woran sich eine äußerst rege Fragerunde anschloss, moderiert vom Stellvertreter der JU Lauda-Königshofen und gleichzeitig JU-Vorsitzender von Oberlauda, Frank Schönhöfer. Die bunte Palette reichte dabei von Filtern und Feinstaub über „sauberen Strom“ und den stetig zunehmenden Lastzug-Verkehr bis zur Bahnstrecke von Heilbronn nach Würzburg sowie Zweifeln an der Gemeinnützigkeit der Deutschen Umwelthilfe, bevor der JU-Bezirksvorsitzende von Nordwürttemberg, Dominik Martin, den inhalts- und aufschlussreichen Ablauf würdigte.
Der Gerlachsheimer, der dem Gast aus dem Raum Ludwigsburg passend ein Weinpräsent überreichte, verband dies mit dem Hinweis, dass sich Steffen Bilger ja zuvor in Beckstein ausführlich mit der dortigen Thematik Mobilfunkversorgung befasste (wir berichten noch). „Es gibt noch viel zu tun“, befand überhaupt im Rebgut-Keller in Lauda der Parlamentarische Staatssekretär als Fazit der sechsten Auflage des JU-„Zukunftsdialogs“. 

Bericht: Herbert Bickel, bix

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Zum Jahresende 2018 hat die Junge Union Lauda-Königshofen ihre im Jahr 2015 begonnene Wirtschaftsreihe wieder einmal fortgesetzt. Diesmal trafen sich die Mitglieder der Jungen Union bei der Winzergenossenschaft Beckstein, um dort gemeinsam mit Geschäftsführer Michael Braun die Genossenschaft näher kennen zu lernen und verschiedene Fragestellungen und Herausforderungen zu vertiefen. 

Die Führung fand gemeinsam mit Vertretern aus der Gemeinderatsfraktion der CDU statt. Am Ende bedankte sich der JU-Stadtverbandsvorsitzende Marco Hess mit einem kleinen Präsent bei Geschäftsführer Michael Braun für die sehr interessante Führung und spannende Diskussion.

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