Lauda: Am 16. März wird beim Deutschlandtag in Berlin ein neuer Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands, als Nachfolger von CDU Generalsekretär Paul Ziemiak MdB, gewählt. Dabei haben ca. 300 aus der ganzen Bundesrepublik Delegierte die Wahl zwischen dem Thüringer Landeschef und Landtagsabgeordneten  Stefan Gruhner und dem Landesvorsitzenden der JU Niedersachsen Tilman Kuban. In den letzten Wochen waren beide Bewerber im ganzen Land unterwegs, um sich und ihre Ideen den Mitgliedern vor Ort vorzustellen. So reiste Stefan Gruhner MdL letzte Woche unter anderem für zwei Tage ins mittlere Taubertal.Lauda: Am 16. März wird beim Deutschlandtag in Berlin ein neuer Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands, als Nachfolger von CDU Generalsekretär Paul Ziemiak MdB, gewählt. Dabei haben ca. 300 aus der ganzen Bundesrepublik Delegierte die Wahl zwischen dem Thüringer Landeschef und Landtagsabgeordneten  Stefan Gruhner und dem Landesvorsitzenden der JU Niedersachsen Tilman Kuban. In den letzten Wochen waren beide Bewerber im ganzen Land unterwegs, um sich und ihre Ideen den Mitgliedern vor Ort vorzustellen. So reiste Stefan Gruhner MdL letzte Woche unter anderem für zwei Tage ins mittlere Taubertal.

Den Auftakt der Veranstaltung bildete ein Besuch bei der Firma LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG, die mit knapp 500 Mitarbeitern und weltweit mehr als 10 000 Kunden als echter „Hidden Champion“ bekannt ist. Bei einem Rundgang mit den beiden Geschäftsführern Dr. Mario Englert (CFO) und Dr. Marc Stricker (COO)  durch den Betrieb erhielten die Teilnehmer einen umfassenden Eindruck von den Produktionsabläufen und Fertigungstiefen bis hin zum Versand an Kunden in aller Welt. Ebenso diskutierte man über die Fragestellungen des Fachkräftemangels, den Wandel der klassischen Berufsbilder aufgrund der fortschreitenden Automatisierung in der Produktion und die damit einhergehenden Personalentwicklungsmaßnahmen.

Im Anschluss dran begrüßten der JU-Kreisvorsitzende Andreas Lehr und Stadtverbandsvorsitzender Marco Hess, Stefan Gruhner MdL im REBgut zu einem Austausch mit den örtlichen Mitgliedern der Jungen Union.  Seine Erfahrungen aus dem Thüringer Landtag möchte Gruhner vor allem dazu einsetzten, um klarer gegen die Populisten vorgehen. „Wir überlassen Europa nicht den Europafeinden und bei den anstehenden Landtagswahlen in fünf Bundesländern gilt es, entschlossen den populistischen Parolen von „Linke“ und „AfD“ entgegenzuhalten.“

Außerdem möchte er die Junge Union durch digitale Mitbestimmungsmöglichkeiten moderner machen, die Kreisverbände tatkräftig als Dienstleister unterstützen und die zahlreichen Kommunalpolitiker besser vernetzten.  Sehr erfreut zeigte sich Gruhner daher auch über die zahlreichen Kandidaten aus den Reihen der Jungen Union im Main-Tauber-Kreis für die anstehenden Kommunalwahlen in Baden-Württemberg. Es sei wichtig, dass alle Generationen in den kommunalen Gremien vertreten sind.

Aber auch in Richtung Bundesregierung machte Stefan Grunher deutlich, dass er für eine klare Kante steht: „Wir müssen zur Halbzeit der GroKo im Herbst kritisch Bilanz ziehen: Werden die Interessen der jungen Generation in diesem Bündnis ausreichend berücksichtigt? Wenn nicht, können wir diese GroKo nicht fortsetzen“, verlangte Gruhner. Ein CDU-Parteitag solle dann darüber abstimmen. Ob Deutschland weiter von einer großen Koalition regiert werden solle und dies dem Land nütze, könne die Union am besten selbst beurteilen und nicht die SPD, so der junge Politiker weiter.

Der JU Bezirksvorsitzende Dominik Martin betonte drauf, dass solch ein demokratischer Wettbewerb und das Ringen um die besten Lösungen der Jungen Union sehr gut tue. „ Das gibt uns neuen Schwung, da wir mit Tilman Kuban und Stefan Gruhner in jedem Falle zwei exzellente Bewerber haben!“ Als einer von 28 Delegierten aus Baden-Württemberg werde der Gerlachsheimer am Samstag Stefan Gruhner unterstützen und wählen, weil „die programmatische Ausrichtung stimmt und er mit all seiner Erfahrung weiß, wie er die Arbeit der Kreis- und Ortsverbände bestmöglich unterstützen und voranbringen kann!“, so Martin.

Am Vormittag des nächsten Tages stand noch ein Treffen mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU im Landtag von Baden-Württemberg, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL, in dessen Wahlkreisbüro in Tauberbischofsheim auf dem Programm. Themen waren hierbei unter anderem die anstehenden Landtagswahlen in den „neuen Bundesländern“ und die aktuellen Herausforderungen des „Brexit“ für Europa. ju

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